Extrinsische Motivation: (nur) langfristig wirkungslos

14. December 2015 | Psychologie

Die Psychologie unterscheidet zwei Arten der Motivation: die intrinsische, „von innen kommende“ und die extrinsische, „von außen hinzugefügte“ Motivation (vgl. bspw. Heckhausen/Heckhausen 2010, Myers 2014, Zimbardo 1995). Warum ist diese theoretische Unterscheidung für die Frage von Bedeutung, wie Beschäftigte motiviert werden können, sich energiebewusst zu verhalten?

 

Vereinfacht dargestellt ist unter „intrinsischer“ und „extrinsischer“ Motivation Folgendes zu verstehen: Jemand ist intrinsisch motiviert, wenn er etwas aus eigenem Antrieb, von innen heraus tut, zum Beispiel aus Neugier, aus innerer Überzeugung, weil er Spaß daran hat oder etwas für ihn eine Herausforderung darstellt – wenn er die „Aktivität als Selbstzweck“ begreift und die „Freude am Effekt“ im Vordergrund steht (Oerter 1995, S. 796); extrinsische Motivation ist das genaue Gegenteil, denn sie wirkt durch äußere Faktoren, die das Verhalten verstärken – entweder positiv (durch Belohnung) oder negativ (durch Zwang), das heißt jemand tut etwas, weil er sich davon einen Vorteil verspricht oder einen Nachteil vermeiden möchte. Sowohl die intrinsische als auch die extrinsische Motivation ist bei der Sensibilisierung und Motivation der Beschäftigten für das energiebewusste Verhalten von Bedeutung: Grundsätzlich können Menschen intrinsisch und extrinsisch zum Energiesparen motiviert werden, doch entfaltet die extrinsische Motivation nur begrenzte Wirkungen – eine für die Nutzermotivation überaus bedeutsame Erkenntnis.

 

Der Idealfall: intrinsische Motivation

Der Fall, dass jemand aus reinem Selbstzweck, aus innerer Überzeugung, aus einem Verantwortungsgefühl heraus sparsam mit Strom und Wärme umgeht, um die Ressourcen zu schonen und das Klima zu schützen, ist keineswegs unerreichbar. Und weil sich Überzeugungen nicht von einem auf den anderen Tag ändern, ist energiebewusstes Verhalten dauerhaft, wenn es intrinsisch motiviert ist. Im Umkehrschluss bedeutet die Dauerhaftigkeit von inneren Antrieben aber auch, dass das intrinsisch motivierte Energiesparen nicht von heute auf morgen zu erreichen ist – hier sei noch einmal daran erinnert, dass die meisten Menschen überwiegend aus Gewohnheit Energie verschwenden (vgl. Küster 2015).

Ideal: intrinsisch motivierter Klimaschutz (Quelle: panthermedia.net/Andreas Müller)

Neben einer gezielten Informationsvermittlung etwa zu Einsparpotenzialen und individuellen Handlungsmöglichkeiten fördern insbesondere die Glaubwürdigkeit einer Kampagne, die Ansprache der emotional-affektiven Ebene der Beschäftigten, authentische Vorbilder und möglichst kurzfristige, klare Rückmeldungen zu den Konsequenzen des veränderten Verhaltens die intrinsische Motivation der Beschäftigten – allesamt Aspekte, die in den nächsten Beiträgen in der Rubrik „Psychologie“ dieses Blogs thematisiert werden. Dabei gilt grundsätzlich: Will man Menschen dazu motivieren, sich dauerhaft in einer bestimmten Weise zu verhalten, müssen die Motivationsversuche ihre Überzeugungen fokussieren, denn nur die intrinsische Motivation wirkt langfristig und auch dann, wenn Anreize entfallen.

 

Ein zweischneidiges Schwert: extrinsische Motivation

Nicht der Idealfall, im Kontext von Energiesparen und Klimaschutz aber ebenfalls erfolgversprechend ist auch die extrinsische Motivation der Beschäftigten durch Belohnungen, beispielsweise in Form von Wettbewerben, Gewinnspielen und Anreizsystemen. Solch materielle Belohnungen sind kurz- bis mittelfristig effektiv, um auch diejenigen Beschäftigten anzusprechen, die dem Energiesparen und dem Klimaschutz eher kritisch oder indifferent gegenüberstehen, zumindest aber (noch) keine überzeugten Klimaschützer sind. Es muss jedoch darauf hingewiesen werden, dass Instrumente zur extrinsischen Motivation mit Bedacht ausgewählt werden sollten, denn Belohnungen entfalten keine langfristigen Wirkungen. So wichtig motivationsfördernde Belohnungen auch sind: Die Wirkung von „Incentives“ darf nicht überschätzt werden. Wenn man bei der Motivation für das energiebewusste Verhalten ausschließlich auf Belohnungen setzt, wird das gewünschte Verhalten an diese Belohnungen gekoppelt; wenn die Belohnungen irgendwann entfallen, entfällt auch der Grund, das gewünschte, hier: energiebewusste Verhalten zu zeigen (vgl. Sprenger 1992).

 

Hinzu kommt: Belohnungen, die regelmäßig eintreten, werden nicht mehr als Belohnung wahrgenommen. Diese motivationspsychologische Kernaussage wird durch Erkenntnisse der modernen Neurobiologie gestützt, die unter anderem bildgebende Verfahren wie die Kernspintomographie einsetzt: „Die Aktivität der Belohnungsneurone ebenso wie der Enttäuschungsneurone bildet die Grundlage des Belohnungsgedächtnisses. Dieses Belohnungsgedächtnis bildet wiederum die Grundlage der Belohnungserwartung. Entsprechend findet man […] Neurone, die umso stärker feuern, je höher die Belohnungserwartung ist [...] Interessanterweise geht die Aktivität dieser Neurone in dem Maße zurück, in dem die Belohnung immer wahrscheinlicher oder sicherer wird, sie feuern also überhaupt nicht mehr, wenn Affe oder Mensch regelmäßig für eine bestimmte Leistung belohnt wurde“ (Roth 2013, S. 153).

 

Beispiel „Mythos Motivation“

Dass dauerhafte Belohnungen sehr problematisch sind, weil das gewünschte Verhalten an sie gekoppelt wird, zeigt die folgende kleine Geschichte aus einem „Klassiker“ der Fachliteratur zur Motivationspsychologie (vgl. Sprenger 1992, S. 67):

 

Es lebte einst am Rande der Stadt ein alter Mann, der sich in seinem Häuschen seines Lebensabends erfreuen wollte. Leider wurde dieser Genuss durch die Nachbarskinder empfindlich gestört: Sie kamen täglich, um ihn zu ärgern. Er hatte schon alles versucht, um sie zu verjagen – erfolglos! Da kam ihm eines Tages die zündende Idee: Nachdem sie ihn wieder geärgert hatten, rief er die Kinder zu sich und versprach: „Kinder, wenn Ihr morgen noch einmal kommt, um mich zu ärgern, bekommt jeder von Euch einen Euro.“ Die Kinder begrüßten diesen Vorschlag mit großem Hallo und kamen am nächsten Tag pünktlich und mit großer Begeisterung, um ihn zu ärgern. Danach rief er die Kinder wieder zu sich und sagte: „Wenn Ihr mich morgen noch einmal ärgert, dann bekommt jeder von Euch 50 Cent.“ Die Kinder kamen noch einmal, um ihn zu ärgern, waren aber schon weitaus lustloser. Er rief sie anschließend wieder zu sich und sagte: „Wenn Ihr morgen noch einmal kommt, um mich zu ärgern, bekommt jeder von Euch 10 Cent.“ Am nächsten Tag blieben die Kinder weg.

Nur begrenzt wirksam: materielle Anreize (Quelle: panthermedia.net/Sefa Ugurlu)


Beispiel „Praktiker“

Das Beispiel der mittlerweile insolventen Baumarktkette „Praktiker“ verdeutlicht ebenfalls die Problematik einer ausschließlich extrinsischen Motivation. Entgegen dem allgemeinen, stabilen Branchentrend verzeichnete „Praktiker“ 2011 starke Umsatzrückgänge. Der Grund hierfür war eine aus motivationspsychologischer Sicht grundfalsche Unternehmensstrategie: „Praktiker“ setzte jahrelang auf die Kundengewinnung und -bindung allein durch massive Preisrabatte („20 % auf alles – außer Tiernahrung“), in der Folge blieben die Kunden in Zeiten ohne Rabatte aus und die Kassen der Baumärkte leer. Schließlich ging „Praktiker“ pleite, und viele Beobachter waren sich darin einig, dass sich die Baumarktkette insbesondere durch ihre Billigstrategie einschließlich der Rabattschlachten selbst in die Insolvenz manövriert hatte (vgl. hierzu exemplarisch: SPIEGEL Online 2013).

 

Für die Motivation der Beschäftigten, sich am Arbeitsplatz energiebewusst zu verhalten, gilt ebenfalls: Die Motivation über Belohnungssysteme führt nur so lange zu Verhaltensänderungen, wie Belohnungen ausgelobt sind. Daher müssen bei der dauerhaften Nutzermotivation die Aspekte der Belohnung (zum Beispiel in Form von Wettbewerben, Gewinnspielen und Anreizsystemen) durch solche Kampagnenaktivitäten ergänzt werden, die die intrinsische Motivation fördern: Nur wenn eine Motivationskampagne die intrinsische Motivation stärkt, werden durch veränderte Verhaltensweisen und Gewohnheiten der Beschäftigten dauerhafte Einsparungen erzielt.

 

Negative Verstärkung – eine ethische Anmerkung

Die „mission E“ der EnergieAgentur.NRW ist eine Motivationskampagne, als solche hat sie keinerlei Ambitionen zur Erziehung der Beschäftigten; dennoch sei abschließend auf eine definitorische Analogie zwischen „Motivation“ und „Erziehung“ hingewiesen, um einen grundlegenden Aspekt zum Thema der Motivation zu unterstreichen.

 

Gemäß der klassischen, bereits aus dem Jahr 1925 stammenden Definition von Siegfried Bernfeld ist Erziehung ganz wertfrei (!) „die Summe der Reaktionen einer Gesellschaft auf die Entwicklungstatsache“ (Bernfeld 1967, S. 51). Analog dazu ist das auf das Lateinische „movere“ (deutsch: bewegen) zurückgehende „Motivieren“ – ebenfalls völlig wertfrei – zu verstehen als Veranlassen, Anregen, Ermutigen, Aktivieren. Beide Definitionen enthalten keinerlei normative Setzung, sie schließen daher keine negativen Maßnahmen zur Erziehung bzw. Motivation aus.

 

Dennoch sind heute verschiedene, früher übliche Erziehungsmaßnahmen gesetzlich untersagt und gesellschaftlich geächtet. In ähnlicher Weise gilt auch für die Motivation im Rahmen der „mission E“ eine normative Setzung: Das Motivieren der Beschäftigten ist weder beabsichtigt noch gemeint als Veranlassen durch Druck oder Drohung, Zwang oder gar Strafe, sondern ausschließlich als Aktivieren auf der Basis von positiver Anregung und Ermutigung, Intervention und Verstärkung. Druck, Drohung und Zwang sind kontraproduktiv: Sie führen zumeist – auch das lehrt uns die Psychologie – zu Renitenzen.

Quelle: panthermedia.net/Jeanne McRight


Literatur

Barbuto, John E./Scholl, Richard W.: Motivation sources inventory. Development and validation of new scales to measure an integrative taxonomy of motivation. In: Psychological Reports, Volume 82 (1998), S. 1011-1022 (Dieser Aufsatz ist im Internet abrufbar unter www.uri.edu/research/lrc/scholl/research/papers/Barbuto_Scholl_1998.pdf.)

 

Bernfeld, Siegfried: Sisyphos oder die Grenzen der Erziehung. Frankfurt am Main 1967 (erstmals erschienen 1925 im Internationalen Psychoanalytischen Verlag, Leipzig/Wien/Zürich)

 

EnergieAgentur.NRW: „Faktor Mensch“ – Die dauerhafte Motivation der Beschäftigten für das energiebewusste Verhalten. Das Kompendium der „mission E“. 2., erweiterte und komplett überarbeitete Auflage, Düsseldorf 2015, S. 42-46

 

Heckhausen, Jutta/Heckhausen, Heinz (Hrsg.): Motivation und Handeln. 4., überarbeitete und aktualisierte Auflage, Berlin/Heidelberg 2010

 

Küster, Tom: Warum verschwenden Menschen am Arbeitsplatz Energie? Beitrag vom 16. November 2015 auf www.missionE.nrw/blog.php

 

Lundin, Stephen C./Paul, Harry/Christensen, John: Fish! Ein ungewöhnliches Motivationsbuch. Frankfurt 2005

 

Myers, David G.: Psychologie. 3., überarbeitete Auflage, Heidelberg 2014

 

Oerter, Rolf: Motivation und Handlungssteuerung. In: Oerter, Rolf/Montada, Leo (Hrsg.): Entwicklungspsychologie. 3., vollständig überarbeitete Auflage, Weinheim 1995, S. 758-822

 

Roth, Gerhard: Persönlichkeit, Entscheidung und Verhalten. Warum es so schwierig ist, sich und andere zu ändern. Stuttgart 2013

 

SPIEGEL Online: Insolvente Baumarktkette – Praktiker erliegt der Rabattsucht. Beitrag vom 11. Juli 2013

 

Sprenger, Reinhard K.: Mythos Motivation. Frankfurt/New York 1992

 

Zimbardo, Philip G.: Psychologie. 6., neu bearbeitete und erweiterte Auflage, Berlin/Heidelberg 1995


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Autor: Tom Küster



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      Die Psychologie unterscheidet zwei Arten der Motivation: die intrinsische, „von innen kommende“ und die extrinsische, „von außen hinzugefügte“ Motivation (vgl. bspw. Heckhausen/Heckhausen 2010, Myers 2014, Zimbardo 1995). Warum ist diese theoretische Unterscheidung für die Frage von Bedeutung, wie Beschäftigte motiviert werden können, sich energiebewusst zu verhalten?

       

      Vereinfacht dargestellt ist unter „intrinsischer“ und „extrinsischer“ Motivation Folgendes zu verstehen: Jemand ist intrinsisch motiviert, wenn er etwas aus eigenem Antrieb, von innen heraus tut, zum Beispiel aus Neugier, aus innerer Überzeugung, weil er Spaß daran hat oder etwas für ihn eine Herausforderung darstellt – wenn er die „Aktivität als Selbstzweck“ begreift und die „Freude am Effekt“ im Vordergrund steht (Oerter 1995, S. 796); extrinsische Motivation ist das genaue Gegenteil, denn sie wirkt durch äußere Faktoren, die das Verhalten verstärken – entweder positiv (durch Belohnung) oder negativ (durch Zwang), das heißt jemand tut etwas, weil er sich davon einen Vorteil verspricht oder einen Nachteil vermeiden möchte. Sowohl die intrinsische als auch die extrinsische Motivation ist bei der Sensibilisierung und Motivation der Beschäftigten für das energiebewusste Verhalten von Bedeutung: Grundsätzlich können Menschen intrinsisch und extrinsisch zum Energiesparen motiviert werden, doch entfaltet die extrinsische Motivation nur begrenzte Wirkungen – eine für die Nutzermotivation überaus bedeutsame Erkenntnis.

       

      Der Idealfall: intrinsische Motivation

      Der Fall, dass jemand aus reinem Selbstzweck, aus innerer Überzeugung, aus einem Verantwortungsgefühl heraus sparsam mit Strom und Wärme umgeht, um die Ressourcen zu schonen und das Klima zu schützen, ist keineswegs unerreichbar. Und weil sich Überzeugungen nicht von einem auf den anderen Tag ändern, ist energiebewusstes Verhalten dauerhaft, wenn es intrinsisch motiviert ist. Im Umkehrschluss bedeutet die Dauerhaftigkeit von inneren Antrieben aber auch, dass das intrinsisch motivierte Energiesparen nicht von heute auf morgen zu erreichen ist – hier sei noch einmal daran erinnert, dass die meisten Menschen überwiegend aus Gewohnheit Energie verschwenden (vgl. Küster 2015).

      Ideal: intrinsisch motivierter Klimaschutz (Quelle: panthermedia.net/Andreas Müller)

      Neben einer gezielten Informationsvermittlung etwa zu Einsparpotenzialen und individuellen Handlungsmöglichkeiten fördern insbesondere die Glaubwürdigkeit einer Kampagne, die Ansprache der emotional-affektiven Ebene der Beschäftigten, authentische Vorbilder und möglichst kurzfristige, klare Rückmeldungen zu den Konsequenzen des veränderten Verhaltens die intrinsische Motivation der Beschäftigten – allesamt Aspekte, die in den nächsten Beiträgen in der Rubrik „Psychologie“ dieses Blogs thematisiert werden. Dabei gilt grundsätzlich: Will man Menschen dazu motivieren, sich dauerhaft in einer bestimmten Weise zu verhalten, müssen die Motivationsversuche ihre Überzeugungen fokussieren, denn nur die intrinsische Motivation wirkt langfristig und auch dann, wenn Anreize entfallen.

       

      Ein zweischneidiges Schwert: extrinsische Motivation

      Nicht der Idealfall, im Kontext von Energiesparen und Klimaschutz aber ebenfalls erfolgversprechend ist auch die extrinsische Motivation der Beschäftigten durch Belohnungen, beispielsweise in Form von Wettbewerben, Gewinnspielen und Anreizsystemen. Solch materielle Belohnungen sind kurz- bis mittelfristig effektiv, um auch diejenigen Beschäftigten anzusprechen, die dem Energiesparen und dem Klimaschutz eher kritisch oder indifferent gegenüberstehen, zumindest aber (noch) keine überzeugten Klimaschützer sind. Es muss jedoch darauf hingewiesen werden, dass Instrumente zur extrinsischen Motivation mit Bedacht ausgewählt werden sollten, denn Belohnungen entfalten keine langfristigen Wirkungen. So wichtig motivationsfördernde Belohnungen auch sind: Die Wirkung von „Incentives“ darf nicht überschätzt werden. Wenn man bei der Motivation für das energiebewusste Verhalten ausschließlich auf Belohnungen setzt, wird das gewünschte Verhalten an diese Belohnungen gekoppelt; wenn die Belohnungen irgendwann entfallen, entfällt auch der Grund, das gewünschte, hier: energiebewusste Verhalten zu zeigen (vgl. Sprenger 1992).

       

      Hinzu kommt: Belohnungen, die regelmäßig eintreten, werden nicht mehr als Belohnung wahrgenommen. Diese motivationspsychologische Kernaussage wird durch Erkenntnisse der modernen Neurobiologie gestützt, die unter anderem bildgebende Verfahren wie die Kernspintomographie einsetzt: „Die Aktivität der Belohnungsneurone ebenso wie der Enttäuschungsneurone bildet die Grundlage des Belohnungsgedächtnisses. Dieses Belohnungsgedächtnis bildet wiederum die Grundlage der Belohnungserwartung. Entsprechend findet man […] Neurone, die umso stärker feuern, je höher die Belohnungserwartung ist [...] Interessanterweise geht die Aktivität dieser Neurone in dem Maße zurück, in dem die Belohnung immer wahrscheinlicher oder sicherer wird, sie feuern also überhaupt nicht mehr, wenn Affe oder Mensch regelmäßig für eine bestimmte Leistung belohnt wurde“ (Roth 2013, S. 153).

       

      Beispiel „Mythos Motivation“

      Dass dauerhafte Belohnungen sehr problematisch sind, weil das gewünschte Verhalten an sie gekoppelt wird, zeigt die folgende kleine Geschichte aus einem „Klassiker“ der Fachliteratur zur Motivationspsychologie (vgl. Sprenger 1992, S. 67):

       

      Es lebte einst am Rande der Stadt ein alter Mann, der sich in seinem Häuschen seines Lebensabends erfreuen wollte. Leider wurde dieser Genuss durch die Nachbarskinder empfindlich gestört: Sie kamen täglich, um ihn zu ärgern. Er hatte schon alles versucht, um sie zu verjagen – erfolglos! Da kam ihm eines Tages die zündende Idee: Nachdem sie ihn wieder geärgert hatten, rief er die Kinder zu sich und versprach: „Kinder, wenn Ihr morgen noch einmal kommt, um mich zu ärgern, bekommt jeder von Euch einen Euro.“ Die Kinder begrüßten diesen Vorschlag mit großem Hallo und kamen am nächsten Tag pünktlich und mit großer Begeisterung, um ihn zu ärgern. Danach rief er die Kinder wieder zu sich und sagte: „Wenn Ihr mich morgen noch einmal ärgert, dann bekommt jeder von Euch 50 Cent.“ Die Kinder kamen noch einmal, um ihn zu ärgern, waren aber schon weitaus lustloser. Er rief sie anschließend wieder zu sich und sagte: „Wenn Ihr morgen noch einmal kommt, um mich zu ärgern, bekommt jeder von Euch 10 Cent.“ Am nächsten Tag blieben die Kinder weg.

      Nur begrenzt wirksam: materielle Anreize (Quelle: panthermedia.net/Sefa Ugurlu)


      Beispiel „Praktiker“

      Das Beispiel der mittlerweile insolventen Baumarktkette „Praktiker“ verdeutlicht ebenfalls die Problematik einer ausschließlich extrinsischen Motivation. Entgegen dem allgemeinen, stabilen Branchentrend verzeichnete „Praktiker“ 2011 starke Umsatzrückgänge. Der Grund hierfür war eine aus motivationspsychologischer Sicht grundfalsche Unternehmensstrategie: „Praktiker“ setzte jahrelang auf die Kundengewinnung und -bindung allein durch massive Preisrabatte („20 % auf alles – außer Tiernahrung“), in der Folge blieben die Kunden in Zeiten ohne Rabatte aus und die Kassen der Baumärkte leer. Schließlich ging „Praktiker“ pleite, und viele Beobachter waren sich darin einig, dass sich die Baumarktkette insbesondere durch ihre Billigstrategie einschließlich der Rabattschlachten selbst in die Insolvenz manövriert hatte (vgl. hierzu exemplarisch: SPIEGEL Online 2013).

       

      Für die Motivation der Beschäftigten, sich am Arbeitsplatz energiebewusst zu verhalten, gilt ebenfalls: Die Motivation über Belohnungssysteme führt nur so lange zu Verhaltensänderungen, wie Belohnungen ausgelobt sind. Daher müssen bei der dauerhaften Nutzermotivation die Aspekte der Belohnung (zum Beispiel in Form von Wettbewerben, Gewinnspielen und Anreizsystemen) durch solche Kampagnenaktivitäten ergänzt werden, die die intrinsische Motivation fördern: Nur wenn eine Motivationskampagne die intrinsische Motivation stärkt, werden durch veränderte Verhaltensweisen und Gewohnheiten der Beschäftigten dauerhafte Einsparungen erzielt.

       

      Negative Verstärkung – eine ethische Anmerkung

      Die „mission E“ der EnergieAgentur.NRW ist eine Motivationskampagne, als solche hat sie keinerlei Ambitionen zur Erziehung der Beschäftigten; dennoch sei abschließend auf eine definitorische Analogie zwischen „Motivation“ und „Erziehung“ hingewiesen, um einen grundlegenden Aspekt zum Thema der Motivation zu unterstreichen.

       

      Gemäß der klassischen, bereits aus dem Jahr 1925 stammenden Definition von Siegfried Bernfeld ist Erziehung ganz wertfrei (!) „die Summe der Reaktionen einer Gesellschaft auf die Entwicklungstatsache“ (Bernfeld 1967, S. 51). Analog dazu ist das auf das Lateinische „movere“ (deutsch: bewegen) zurückgehende „Motivieren“ – ebenfalls völlig wertfrei – zu verstehen als Veranlassen, Anregen, Ermutigen, Aktivieren. Beide Definitionen enthalten keinerlei normative Setzung, sie schließen daher keine negativen Maßnahmen zur Erziehung bzw. Motivation aus.

       

      Dennoch sind heute verschiedene, früher übliche Erziehungsmaßnahmen gesetzlich untersagt und gesellschaftlich geächtet. In ähnlicher Weise gilt auch für die Motivation im Rahmen der „mission E“ eine normative Setzung: Das Motivieren der Beschäftigten ist weder beabsichtigt noch gemeint als Veranlassen durch Druck oder Drohung, Zwang oder gar Strafe, sondern ausschließlich als Aktivieren auf der Basis von positiver Anregung und Ermutigung, Intervention und Verstärkung. Druck, Drohung und Zwang sind kontraproduktiv: Sie führen zumeist – auch das lehrt uns die Psychologie – zu Renitenzen.

      Quelle: panthermedia.net/Jeanne McRight


      Literatur

      Barbuto, John E./Scholl, Richard W.: Motivation sources inventory. Development and validation of new scales to measure an integrative taxonomy of motivation. In: Psychological Reports, Volume 82 (1998), S. 1011-1022 (Dieser Aufsatz ist im Internet abrufbar unter www.uri.edu/research/lrc/scholl/research/papers/Barbuto_Scholl_1998.pdf.)

       

      Bernfeld, Siegfried: Sisyphos oder die Grenzen der Erziehung. Frankfurt am Main 1967 (erstmals erschienen 1925 im Internationalen Psychoanalytischen Verlag, Leipzig/Wien/Zürich)

       

      EnergieAgentur.NRW: „Faktor Mensch“ – Die dauerhafte Motivation der Beschäftigten für das energiebewusste Verhalten. Das Kompendium der „mission E“. 2., erweiterte und komplett überarbeitete Auflage, Düsseldorf 2015, S. 42-46

       

      Heckhausen, Jutta/Heckhausen, Heinz (Hrsg.): Motivation und Handeln. 4., überarbeitete und aktualisierte Auflage, Berlin/Heidelberg 2010

       

      Küster, Tom: Warum verschwenden Menschen am Arbeitsplatz Energie? Beitrag vom 16. November 2015 auf www.missionE.nrw/blog.php

       

      Lundin, Stephen C./Paul, Harry/Christensen, John: Fish! Ein ungewöhnliches Motivationsbuch. Frankfurt 2005

       

      Myers, David G.: Psychologie. 3., überarbeitete Auflage, Heidelberg 2014

       

      Oerter, Rolf: Motivation und Handlungssteuerung. In: Oerter, Rolf/Montada, Leo (Hrsg.): Entwicklungspsychologie. 3., vollständig überarbeitete Auflage, Weinheim 1995, S. 758-822

       

      Roth, Gerhard: Persönlichkeit, Entscheidung und Verhalten. Warum es so schwierig ist, sich und andere zu ändern. Stuttgart 2013

       

      SPIEGEL Online: Insolvente Baumarktkette – Praktiker erliegt der Rabattsucht. Beitrag vom 11. Juli 2013

       

      Sprenger, Reinhard K.: Mythos Motivation. Frankfurt/New York 1992

       

      Zimbardo, Philip G.: Psychologie. 6., neu bearbeitete und erweiterte Auflage, Berlin/Heidelberg 1995

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COOKIES 

Auf der Webseite werden sog. Cookies eingesetzt. Das sind Datenpakete, die zwischen dem Server der Unternehmenswebseite und dem Browser des Besuchers ausgetauscht werden. Diese werden beim Besuch der Webseite von den jeweils verwendeten Geräten (PC, Notebook, Tablet, Smartphone etc.) gespeichert. Cookies können insoweit keine Schäden auf den verwendeten Geräten anrichten. Insbesondere enthalten sie keine Viren oder sonstige Schadsoftware. In den Cookies werden Informationen abgelegt, die sich jeweils im Zusammenhang mit dem spezifisch eingesetzten Endgerät ergeben. Das Unternehmen kann damit keinesfalls unmittelbar Kenntnis von der Identität des Besuchers der Webseite erhalten.

Der Einsatz von Cookies dient dazu, die Nutzung des Webangebots des Unternehmens komfortabler zu gestalten. So kann beispielsweise anhand von Session-Cookies nachvollzogen werden, ob der Besucher einzelne Seiten der Webseite bereits besucht hat. Nach Verlassen der Webseite werden diese Session-Cookies automatisch gelöscht.

Zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit werden temporäre Cookies eingesetzt. Sie werden für einen vorübergehenden Zeitraum auf dem Gerät des Besuchers gespeichert. Bei erneutem Besuch der Webseite wird automatisch erkannt, dass der Besucher die Seite bereits zu einem früheren Zeitpunkt aufgerufen hat und welche Eingaben und Einstellungen dabei vorgenommen wurden, um diese nicht wiederholen zu müssen.

Der Einsatz von Cookies erfolgt außerdem, um die Aufrufe der Webseite zu statistischen Zwecken und zum Zwecke der Verbesserung des Angebotes zu analysieren. Diese Cookies ermöglichen es, bei einem erneuten Besuch automatisch zu erkennen, dass die Webseite bereits zuvor vom Besucher aufgerufen wurde. Hier erfolgt nach einer jeweils festgelegten Zeit eine automatische Löschung der Cookies.

Die durch Cookies verarbeiteten Daten sind für die o. g. Zwecke zur Wahrung der berechtigten Interessen des Unternehmens nach Art. 6 Abs. 1 Satz 1 Buchst. f) DSGVO gerechtfertigt.

Cookies werden nach den Grundeinstellungen der Browser größtenteils akzeptiert. Die Browsereinstellungen können so eingerichtet werden, dass Cookies entweder auf den verwendeten Geräten nicht akzeptiert werden, oder dass jeweils ein besonderer Hinweis erfolgt, bevor ein neuer Cookie angelegt wird. Es wird allerdings darauf hingewiesen, dass die Deaktivierung von Cookies dazu führen kann, dass nicht alle Funktionen der Webseite bestmöglich genutzt werden können.

ANALYSE-DIENSTE FÜR WEBSEITEN, TRACKING

Tracking-Tools 
Die im Folgenden aufgeführten und von uns eingesetzten Tracking-Maßnahmenwerden auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f DSGVO durchgeführt. Mit den zum Einsatz kommenden Tracking-Maßnahmen wollen wir eine bedarfsgerechte Gestaltung und die fortlaufende Optimierung unserer Webseite sicherstellen. Zum anderen setzen wir die Tracking-Maßnahmen ein, um die Nutzung unserer Webseite statistisch zu erfassen und zum Zwecke der Optimierung unseres Angebotes für Sie auszuwerten. Diese Interessen sind als berechtigt im Sinne der vorgenannten Vorschrift anzusehen. Die jeweiligen Datenverarbeitungszwecke und Datenkategorien sind aus den entsprechenden Tracking-Tools zu entnehmen.

GOOGLE ANALYTICS

Zum Zwecke der bedarfsgerechten Gestaltung und fortlaufenden Optimierung unserer Seiten nutzen wir Google Analytics, ein Webanalysedienst der Google Inc. (1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, USA; im Folgenden „Google“). In diesem Zusammenhang werden pseudonymisierte Nutzungsprofile erstellt und Cookies (siehe unter Ziff. 4) verwendet. Die durch den Cookie erzeugten Informationen über Ihre Benutzung dieser Webseite wie 

  • Browser-Typ/-Version,
  • verwendetes Betriebssystem,
  • Referrer-URL (die zuvor besuchte Seite),
  • Hostname des zugreifenden Rechners (IP-Adresse), 
  • Uhrzeit der Serveranfrage,

werden an einen Server von Google in den USA übertragen und dort gespeichert. Die Informationen werden verwendet, um die Nutzung der Webseite auszuwerten, um Reports über die Webeitenaktivitäten zusammenzustellen und um weitere mit der Webseitennutzung und der Internetnutzung verbundene Dienstleistungen zu Zwecken der Marktforschung und bedarfsgerechten Gestaltung dieser Internetseiten zu erbringen. Auch werden diese Informationen gegebenenfalls an Dritte übertragen, sofern dies gesetzlich vorgeschrieben ist oder soweit Dritte diese Daten im Auftrag verarbeiten. Es wird in keinem Fall Ihre IP-Adresse mit anderen Daten von Google zusammengeführt. Die IP-Adressen werden anonymisiert, so dass eine Zuordnung nicht möglich ist (IP-Masking). 

Sie können die Installation der Cookies durch eine entsprechende Einstellung der Browser-Software verhindern; wir weisen jedoch darauf hin, dass in diesem Fall gegebenenfalls nicht sämtliche Funktionen dieser Webseite vollumfänglich genutzt werden können. 

Sie können darüber hinaus die Erfassung der durch das Cookie erzeugten und auf Ihre Nutzung der Webseite bezogenen Daten (inkl. Ihrer IP-Adresse) sowie die Verarbeitung dieser Daten durch Google verhindern, indem Sie ein  Browser-Add-on herunterladen und installieren.

Alternativ zum Browser-Add-on, insbesondere bei Browsern auf mobilen Endgeräten, können Sie die Erfassung durch Google Analytics zudem verhindern, indem Sie auf diesen Link klicken:

Google Analytics deaktivieren

Es wird ein Opt-out-Cookie gesetzt, das die zukünftige Erfassung Ihrer Daten beim Besuch dieser Webseite verhindert. Der Opt-out-Cookie gilt nur in diesem Browser und nur für unsere Webseite und wird auf Ihrem Gerät abgelegt. Löschen Sie die Cookies in diesem Browser, müssen Sie das Opt-out-Cookie erneut setzen.

Weitere Informationen zum Datenschutz im Zusammenhang mit Google Analytics finden Sie etwa in der Google Analytics-Hilfe.

Google Adwords Conversion Tracking
Um die Nutzung unserer Webseite statistisch zu erfassen und zum Zwecke der Optimierung unserer Webseite für Sie auszuwerten, nutzen wir ferner das Google Conversion Tracking. Dabei wird von Google Adwords ein Cookie (siehe Ziffer 4) auf Ihrem Rechner gesetzt, sofern Sie über eine Google-Anzeige auf unsere Webseite gelangt sind. 

Diese Cookies verlieren nach 30 Tagen ihre Gültigkeit und dienen nicht der persönlichen Identifizierung. Besucht der Nutzer bestimmte Seiten der Webseite des Adwords-Kunden und das Cookie ist noch nicht abgelaufen, können Google und der Kunde erkennen, dass der Nutzer auf die Anzeige geklickt hat und zu dieser Seite weitergeleitet wurde.

Jeder Adwords-Kunde erhält ein anderes Cookie. Cookies können somit nicht über die Webseiten von Adwords-Kunden nachverfolgt werden. Die mithilfe des Conversion-Cookies eingeholten Informationen dienen dazu, Conversion-Statistiken für Adwords-Kunden zu erstellen, die sich für Conversion-Tracking entschieden haben. Die Adwords-Kunden erfahren die Gesamtanzahl der Nutzer, die auf ihre Anzeige geklickt haben und zu einer mit einem Conversion-TrackingTag versehenen Seite weitergeleitet wurden. Sie erhalten jedoch keine Informationen, mit denen sich Nutzer persönlich identifizieren lassen. 

Wenn Sie nicht an dem Tracking-Verfahren teilnehmen möchten, können Sie auch das hierfür erforderliche Setzen eines Cookies ablehnen – etwa per Browser-Einstellung, die das automatische Setzen von Cookies generell deaktiviert. Sie können Cookies für Conversion-Tracking auch deaktivieren, indem Sie Ihren Browser so einstellen, dass Cookies von der Domain „www.googleadservices.com“ blockiert werden. Googles Datenschutzbelehrung zum Conversion-Tracking finden Sie hier: services.google.com/sitestats/de.html.

Doubleclick by Google
DoubleClick ist eine Dienstleistung von Google. DoubleClick verwendet Cookies um für Sie relevante Werbeanzeigen in Ihrem Browser zu präsentieren. Dabei wird dem Browser eine pseudonyme Identifikationsnummer (ID) zugeordnet, um zu überprüfen, welche Anzeigen bereits eingeblendet wurden. 

Die Cookies enthalten keine personenbezogenen Informationen. Die Verwendung der DoubleClick-Cookies ermöglicht Google und seinen Partner-Webseiten lediglich die Schaltung von Anzeigen auf Basis vorheriger Besuche auf unserer oder anderen Webseiten im Internet. Die durch die Cookies erzeugten Informationen werden von Google zur Auswertung an einen Server in den USA übertragen und dort gespeichert. Eine Übertragung der Daten durch Google an Dritte findet nur aufgrund gesetzlicher Vorschriften oder im Rahmen der Auftragsdatenverarbeitung statt. 

Durch die Nutzung unserer Webseiten erklären Sie sich mit der Verarbeitung der Daten durch Google in der zuvor beschriebenen Art und Weise zu dem genannten Zweck einverstanden. Wenn Sie mit der Speicherung von Cookies nicht einverstanden sind, können Sie dies über Ihre Browser-Einstellungen verhindern. Alternativ können Sie unter dem folgenden Link das unter dem Punkt „Erweiterung zur DoubleClick-Deaktivierung“ verfügbare Browser-Plugin herunterladen und installieren: google.com/settings/ads/plugin?hl=de.

Sharing-Funktionen von AddThis
Innerhalb unseres Onlineangebotes wird der Dienst "AddThis" (1595 Spring Hill Rd Suite 300 Vienna, VA 22182, USA) zum Teilen von Inhalten dieses Onlineangebotes innerhalb sozialer Netzwerke eingesetzt (sog. Sharing). AddThis nutzt die personenbezogenen Informationen der Nutzer für die Zurverfügungstellung und das Ausführen der Sharing-Funktionen. Darüber hinaus kann AddThis pseudonyme Informationen der Nutzer zu Marketingzwecken nutzen. Diese Daten werden mithilfe von sog. "Cookie"-Textdateien auf dem Computer der Nutzer gespeichert. Datenschutzerklärung: http://www.addthis.com/privacy, Opt-Out: http://www.addthis.com/privacy/opt-out.


SOCIAL MEDIA

Wir bieten Ihnen auf unserer Webseite die Möglichkeit der Nutzung von sog. „Social Plugins“ der Unternehmen:

  • Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA; Den Link zur Datenschutzerklärung von Facebook finden Sie hier: https://de-de.facebook.com/policy.php
  • „Tweet“-Schaltfläche von Twitter Inc., 795 Folsom St., Suite 600, San Francisco, CA 94107, USA; Den Link zur Datenschutzerklärung von Twitter finden Sie hier:https://twitter.com/de/privacy
  • „Share-Button“ von XING AG, Gänsemarkt 43, 20354 Hamburg, Deutschland. Den Link zur Datenschutzerklärung von XING finden Sie hier: https://privacy.xing.com/de/datenschutz

EINGEBETTETE YOUTUBE-VIDEOS 

Auf einigen unserer Webseiten betten wir Youtube-Videos ein. Betreiber der entsprechenden Plugins ist die YouTube, LLC, 901 Cherry Ave., San Bruno, CA 94066, USA. Wenn Sie eine Seite mit dem YouTube-Plugin besuchen, wird eine Verbindung zu Servern von Youtube hergestellt. Dabei wird Youtube mitgeteilt, welche Seiten Sie besuchen. Wenn Sie in Ihrem Youtube-Account eingeloggt sind, kann Youtube Ihr Surfverhalten Ihnen persönlich zuzuordnen. Dies verhindern Sie, indem Sie sich vorher aus Ihrem Youtube-Account ausloggen.

Wird ein Youtube-Video gestartet, setzt der Anbieter Cookies ein, die Hinweise über das Nutzerverhalten sammeln.

Wer das Speichern von Cookies für das Google-Ad-Programm deaktiviert hat, wird auch beim Anschauen von Youtube-Videos mit keinen solchen Cookies rechnen müssen. Youtube legt aber auch in anderen Cookies nicht-personenbezogene Nutzungsinformationen ab. Möchten Sie dies verhindern, so müssen Sie das Speichern von Cookies im Browser blockieren.

Weitere Informationen zum Datenschutz bei „Youtube“ finden Sie in der Datenschutzerklärung des Anbieters unter: google.de/intl/de/policies/privacy/

Soweit Ihre personenbezogenen Daten anlässlich des Besuchs unserer Webseite verarbeitet werden, stehen Ihnen als „betroffene Person“ im Sinne der DSGVO folgende Rechte zu:

Auskunft
Sie können von uns gemäß Art. 15 DSGVO Auskunft darüber verlangen, ob personenbezogene Daten von Ihnen bei uns verarbeitet werden. Das Auskunftsrecht ist ausgeschlossen, wenn die Daten nur deshalb gespeichert sind, weil sie aufgrund gesetzlicher oder satzungsmäßiger Aufbewahrungsfristen nicht gelöscht werden dürfen oder ausschließlich Zwecken der Datensicherung oder der Datenschutzkontrolle dienen, sofern die Auskunftserteilung einen unverhältnismäßig hohen Aufwand erfordern würde und die Verarbeitung zu anderen Zwecken durch geeignete technische und organisatorische Maßnahmen ausgeschlossen ist. Sofern in Ihrem Fall das Auskunftsrecht nicht ausgeschlossen ist und Ihre personenbezogenen Daten von uns verarbeitet werden, können Sie von uns Auskunft über folgende Informationen verlangen:

Berichtigung und Vervollständigung
Sofern Sie feststellen, dass uns unrichtige personenbezogene Daten von Ihnen vorliegen, können Sie von uns gemäß Art. 16 DSGVO die unverzügliche Berichtigung dieser unrichtigen Daten verlangen. Bei unvollständigen Sie betreffenden personenbezogenen Daten können sie die Vervollständigung verlangen.

Löschung
Sie haben gemäß Art. 17 DSGVO ein Recht auf Löschung („Recht auf Vergessenwerden“), sofern die Verarbeitung nicht zur Ausübung des Rechts auf freie Meinungsäußerung, des Rechts auf Information oder zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung oder zur Wahrnehmung einer Aufgabe, die im öffentlichen Interesse liegt, erforderlich ist und einer der nachstehenden Gründe zutrifft:

Kein Anspruch auf Löschung besteht, wenn die Löschung im Falle rechtmäßiger nicht automatisierter Datenverarbeitung wegen der besonderen Art der Speicherung nicht oder nur mit unverhältnismäßig hohem Aufwand möglich und Ihr Interesse an der Löschung gering ist. In diesem Fall tritt an die Stelle einer Löschung die Einschränkung der Verarbeitung.

Einschränkung der Verarbeitung
Sie können von uns gemäß Art. 18 DSGVO die Einschränkung der Verarbeitung verlangen, wenn einer der nachstehenden Gründe zutrifft:

Einschränkung der Verarbeitung bedeutet, dass die personenbezogenen Daten nur mit Ihrer Einwilligung oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsan­sprüchen oder zum Schutz der Rechte einer anderen natürlichen oder juristischen Person oder aus Gründen eines wichtigen öffentlichen Interesses verarbeitet werden. Bevor wir die Einschränkung aufheben, haben wir die Pflicht, Sie darüber zu unterrichten.

Datenübertragbarkeit
Sie haben gemäß Art. 20 DSGVO ein Recht auf Datenübertragbarkeit, sofern die Verarbeitung auf Ihrer Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 Satz 1 Buchst. a) oder Art. 9 Abs. 2 Buchst. a) DSGVO) oder auf einem Vertrag beruht, dessen Vertragspartei Sie sind und die Verarbeitung mithilfe automatisierter Verfahren erfolgt. Das Recht auf Datenübertragbarkeit beinhaltet in diesem Fall folgende Rechte, sofern hierdurch nicht die Rechte und Freiheiten anderer Personen beeinträchtigt werden: Sie können von uns verlangen, die personenbezogenen Daten, die Sie uns bereit gestellt haben, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format zu erhalten. Sie haben das Recht, diese Daten einem anderen Verantwortlichen ohne Behinderung unserseits zu übermitteln. Soweit technisch machbar, können Sie von uns verlangen, dass wir Ihre personenbezogenen Daten direkt an einen anderen Verantwortlichen übermitteln.

Widerspruch
Sofern die Verarbeitung auf Art. 6 Abs. 1 Satz 1 Buchst. e) DSGVO (Wahrnehmung einer Aufgabe im öffentlichen Interesse oder in Ausübung öffentlicher Gewalt) oder auf Art. 6 Abs. 1 Satz 1 Buchst. f) DSGVO (berechtigtes Interesse des Verantwortlichen oder eines Dritten) beruht, haben Sie gemäß Art. 21 DSGVO das Recht, aus Gründen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit gegen die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten Widerspruch einzulegen. Das gilt auch für ein auf Art. 6 Abs. 1 Satz 1 Buchst. e) oder Buchst. f) DSGVO gestütztes Profiling. Nach Ausübung des Widerspruchsrechts verarbeiten wir Ihre personenbezogenen Daten nicht mehr, es sei denn, wir können zwingende schutzwürdige Gründe für die Verarbeitung nachweisen, die Ihre Interessen, Rechte und Freiheiten überwiegen, oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.

Sie können jederzeit Widerspruch gegen die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten zu Zwecken der Direktwerbung einlegen. Das gilt auch für ein Profiling, das mit einer solchen Direktwerbung in Verbindung steht. Nach Ausübung dieses Widerspruchsrechts werden wir die betreffenden personenbezogenen Daten nicht mehr für Zwecke der Direktwerbung verwenden.

Sie haben die Möglichkeit, den Widerspruch telefonisch, per E-Mail, ggf. per Telefax oder an unsere zu Beginn dieser Datenschutzerklärung aufgeführte Postadresse unseres Unternehmens formlos mitzuteilen.

Widerruf einer Einwilligung
Sie haben gemäß Art. 7 Abs. 3 DSGVO das Recht, eine erteilte Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft zu widerrufen. Der Widerruf der Einwilligung kann telefonisch, per E-Mail, ggf. per Telefax oder an unsere Postadresse formlos mitgeteilt werden. Durch den Widerruf wird die Rechtmäßigkeit der Datenverarbeitung, die aufgrund der Einwilligung bis zum Eingang des Widerrufs erfolgt ist, nicht berührt. Nach Eingang des Widerrufs wird die Datenverarbeitung, die ausschließlich auf Ihrer Einwilligung beruhte, eingestellt.

Beschwerde
Wenn Sie der Ansicht sind, dass die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten rechtswidrig ist, können Sie gemäß Art. 77 DSGVO Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde für den Datenschutz einlegen, die für den Ort Ihres Aufenthaltes oder Arbeitsplatzes oder für den Ort des mutmaßlichen Verstoßes zuständig ist.

DATENSICHERHEIT
Wir verwenden innerhalb des Webseite-Besuchs das verbreitete SSL-Verfahren (Secure Socket Layer) in Verbindung mit der jeweils höchsten Verschlüsselungsstufe, die von Ihrem Browser unterstützt wird. In der Regel handelt es sich dabei um eine 256 Bit Verschlüsselung. Falls Ihr Browser keine 256-Bit Verschlüsselung unterstützt, greifen wir stattdessen auf 128-Bit v3 Technologie zurück. Ob eine einzelne Seite unseres Internetauftrittes verschlüsselt übertragen wird, erkennen Sie an der geschlossenen Darstellung des Schüssel- beziehungsweise Schloss-Symbols in der unteren Statusleiste Ihres Browsers. 

Wir bedienen uns im Übrigen geeigneter technischer und organisatorischer Sicherheitsmaßnahmen, um Ihre Daten gegen zufällige oder vorsätzliche Manipulationen, teilweisen oder vollständigen Verlust, Zerstörung oder gegen den unbefugten Zugriff Dritter zu schützen. Unsere Sicherheitsmaßnahmen werden entsprechend der technologischen Entwicklung fortlaufend verbessert.

STAND UND AKTUALISIERUNG DIESER DATENSCHUTZERKLÄRUNG
Diese Datenschutzerklärung hat den Stand vom 23. Mai 2018. 

Durch die Weiterentwicklung unserer Webseite und Angebote darüber oder aufgrund geänderter gesetzlicher beziehungsweise behördlicher Vorgaben kann es notwendig werden, diese Datenschutzerklärung zu ändern.

Wir erheben, verarbeiten und nutzen die von Ihnen zur Verfügung gestellten personenbezogenen Daten nur für den Zweck der Kommentierung auf dieser Website, es sei denn, dass - wir Sie auf die weitergehenden Zwecke explizit hingewiesen und Sie in eine solche Verwendung eingewilligt haben - die Verarbeitung zu einem Zweck erfolgt, der in direktem Zusammenhang mit dem ursprünglichen Zweck steht, zu dem die personenbezogenen Daten erhoben wurden, - die Verarbeitung auf eine rechtliche Verpflichtung oder behördliche oder gerichtliche Anordnung hin erfolgt, oder - zur Begründung oder zum Schutz rechtlicher Ansprüche oder zur Abwehr von rechtswidrigen Aktivitäten. Ihre personenbezogenen Daten werden wir an Dritte weder verkaufen oder vermarkten noch aus sonstigen Gründen weitergeben.
Ich willige hiermit ein, dass die EnergieAgentur.NRW, Roßstr. 92, 40476 Düsseldorf, meine personenbezogenen Daten zum Zwecke der Kommentierung erheben, verarbeiten und nutzen darf. Mir ist bekannt, dass meine Einwilligung jederzeit für die Zukunft widerruflich ist.

Ich habe die vorgenannten Informationen zum Datenschutz sowie die Datenschutzerklärung , mit dortigen Hinweisen zum Kontaktformular und zur Einwilligung, gelesen und zur Kenntnis genommen.

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