„Kühlen Kopf bewahren“ – Effizient kühlen und gefrieren

18. July 2017 | Energiespartipps

Kühl- und Gefriergeräte machen laut der Erhebung „Wo im Haushalt bleibt der Strom?“ der EnergieAgentur.NRW im Mittel aller Ein- bis Fünf-Personen-Haushalte 14,7 % des Stromverbrauchs aus. Rund jede siebte Kilowattstunde Strom wird demnach allein für das Kühlen und Gefrieren von Lebensmitteln benötigt. Bei einer dreiköpfigen Familie entspricht dies fast 180 Euro im Jahr (bei einem Strompreis von 0,29 €/kWh). Wer die folgenden Tipps beherzigt, kann den Stromverbrauch von Kühl- und Gefrierschrank spürbar senken und etliche Euro sparen.
 

Bei der Verbrauchsparade der Privathaushalte liegt das Kühlen auf Platz 5, das Gefrieren auf Platz 11 (Grafik: EnergieAgentur.NRW).


Tipp Nr. 1: Passende Temperaturstufen
Wählen Sie eine möglichst geringe Kühlstufe, denn die Kühlstufe hat großen Einfluss auf den Stromverbrauch. Empfehlenswert und in den meisten Fällen ausreichend ist beim Kühlschrank eine Innentemperatur von +7 °C und beim Gefrierschrank eine Temperatur von -18 °C. Zur besseren Kontrolle dieser Temperaturen empfiehlt sich ein kleines Kühlschrankthermometer.

 

Tipp Nr. 2: „Ohne Eis, bitte!“
Wenn sie keine automatische Abtaufunktion haben, sollten Kühl- und Gefriergeräte unbedingt regelmäßig abgetaut werden: Eine nur 5 Millimeter dicke Eisschicht erhöht den Stromverbrauch bereits um bis zu 30 %. Um das Vereisen zu verhindern, sollten Lebensmittel nur abgedeckt, verpackt oder in Kunststoffbehältern gelagert werden.

 

Tipp Nr. 3: Kurz und gut
Je länger ein Kühl- oder Gefriergerät geöffnet ist, desto mehr erwärmt sich das Innere – und das lässt die Kühlung anspringen. Daher können Sie den Stromverbrauch reduzieren, indem Sie Ihren Kühl- und Gefrierschrank immer nur so kurz wie möglich öffnen. Dabei erleichtert es eine übersichtliche Lagerung es, die gewünschten Lebensmittel schnell zu finden.

 

Tipp Nr. 4: Keine warmen Speisen und Getränke
Stellen Sie keine warmen oder gar heißen Speisen in den Kühlschrank: Je wärmer die Getränke und Speisen sind, die in den Kühlschrank gestellt werden, desto mehr Strom wird für das Kühlen benötigt. Deshalb lohnt es sich zum Beispiel auch, Getränkekisten im Keller oder in einem abgedunkelten Raum zu lagern: So heizen sich Wasser, Schorle und Bier vor allem im Sommer nicht unnötig auf, bevor die Flaschen in den Kühlschrank gelegt werden.

 

Tipp Nr. 5: Möglichst kühler Standort
Stellen Sie Kühl- und Gefriergeräte an einem möglichst kühlen Platz auf, denn ihr Stromverbrauch steigt mit der Umgebungstemperatur. Daher sollten ein Kühlschrank beispielsweise nicht direkt neben dem Herd und ein Gefrierschrank nicht in einem warmen Keller stehen. Auch sollten Kühl- und Gefrierschränke nicht von der warmen Sonne angestrahlt werden – auch dies erhöht den Stromverbrauch.

 

Tipp Nr. 6: Freie Abluftgitter
Die Abluftgitter von Kühl- und Gefrierschränken sollten unbedingt freigehalten werden: Wenn die durch den Kompressor an der Rückseite des Kühl- oder Gefriergerätes erwärmte Luft nicht abziehen kann, entsteht ein Wärmestau; die aufgestaute Wärme erwärmt das Gerät und verursacht einen höheren Stromverbrauch.

 

Tipp Nr. 7: Auftauen
Herd, Mikrowelle und Backofen sind nicht zu empfehlen, um Gefrorenes aufzutauen. Vielmehr sollte für das Auftauen der Kühlschrank genutzt werden: Die Kälte der gefrorenen Lebensmittel verringert die für das Kühlen benötigte Energie.

 

Tipp Nr. 8: Abtauen
Wenn Sie mehrere Tage nicht zuhause sind, kann auch Ihr Kühlschrank eine Auszeit vertragen: Tauen Sie ihn vor Ihrer Reise ab, und lassen Sie ihn ausgeschaltet, solange Sie nicht zuhause sind. Dabei sollten Sie allerdings die Kühlschranktür weit geöffnet lassen, um Schimmelbildung zu vermeiden.


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Autor: Tom Küster
Quelle: Projekt „Stromspar-Check“, Frankfurt am Main/Berlin



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      Bei der Verbrauchsparade der Privathaushalte liegt das Kühlen auf Platz 5, das Gefrieren auf Platz 11 (Grafik: EnergieAgentur.NRW).


      Tipp Nr. 1: Passende Temperaturstufen
      Wählen Sie eine möglichst geringe Kühlstufe, denn die Kühlstufe hat großen Einfluss auf den Stromverbrauch. Empfehlenswert und in den meisten Fällen ausreichend ist beim Kühlschrank eine Innentemperatur von +7 °C und beim Gefrierschrank eine Temperatur von -18 °C. Zur besseren Kontrolle dieser Temperaturen empfiehlt sich ein kleines Kühlschrankthermometer.

       

      Tipp Nr. 2: „Ohne Eis, bitte!“
      Wenn sie keine automatische Abtaufunktion haben, sollten Kühl- und Gefriergeräte unbedingt regelmäßig abgetaut werden: Eine nur 5 Millimeter dicke Eisschicht erhöht den Stromverbrauch bereits um bis zu 30 %. Um das Vereisen zu verhindern, sollten Lebensmittel nur abgedeckt, verpackt oder in Kunststoffbehältern gelagert werden.

       

      Tipp Nr. 3: Kurz und gut
      Je länger ein Kühl- oder Gefriergerät geöffnet ist, desto mehr erwärmt sich das Innere – und das lässt die Kühlung anspringen. Daher können Sie den Stromverbrauch reduzieren, indem Sie Ihren Kühl- und Gefrierschrank immer nur so kurz wie möglich öffnen. Dabei erleichtert es eine übersichtliche Lagerung es, die gewünschten Lebensmittel schnell zu finden.

       

      Tipp Nr. 4: Keine warmen Speisen und Getränke
      Stellen Sie keine warmen oder gar heißen Speisen in den Kühlschrank: Je wärmer die Getränke und Speisen sind, die in den Kühlschrank gestellt werden, desto mehr Strom wird für das Kühlen benötigt. Deshalb lohnt es sich zum Beispiel auch, Getränkekisten im Keller oder in einem abgedunkelten Raum zu lagern: So heizen sich Wasser, Schorle und Bier vor allem im Sommer nicht unnötig auf, bevor die Flaschen in den Kühlschrank gelegt werden.

       

      Tipp Nr. 5: Möglichst kühler Standort
      Stellen Sie Kühl- und Gefriergeräte an einem möglichst kühlen Platz auf, denn ihr Stromverbrauch steigt mit der Umgebungstemperatur. Daher sollten ein Kühlschrank beispielsweise nicht direkt neben dem Herd und ein Gefrierschrank nicht in einem warmen Keller stehen. Auch sollten Kühl- und Gefrierschränke nicht von der warmen Sonne angestrahlt werden – auch dies erhöht den Stromverbrauch.

       

      Tipp Nr. 6: Freie Abluftgitter
      Die Abluftgitter von Kühl- und Gefrierschränken sollten unbedingt freigehalten werden: Wenn die durch den Kompressor an der Rückseite des Kühl- oder Gefriergerätes erwärmte Luft nicht abziehen kann, entsteht ein Wärmestau; die aufgestaute Wärme erwärmt das Gerät und verursacht einen höheren Stromverbrauch.

       

      Tipp Nr. 7: Auftauen
      Herd, Mikrowelle und Backofen sind nicht zu empfehlen, um Gefrorenes aufzutauen. Vielmehr sollte für das Auftauen der Kühlschrank genutzt werden: Die Kälte der gefrorenen Lebensmittel verringert die für das Kühlen benötigte Energie.

       

      Tipp Nr. 8: Abtauen
      Wenn Sie mehrere Tage nicht zuhause sind, kann auch Ihr Kühlschrank eine Auszeit vertragen: Tauen Sie ihn vor Ihrer Reise ab, und lassen Sie ihn ausgeschaltet, solange Sie nicht zuhause sind. Dabei sollten Sie allerdings die Kühlschranktür weit geöffnet lassen, um Schimmelbildung zu vermeiden.

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