„Frohes Fest“ – Energieeffiziente Weihnachtsbeleuchtung

12. December 2017 | Energiespartipps

Alle Jahre wieder: Lichterketten, blinkende Sterne und Schwibbögen sorgen in der Weihnachtszeit für besinnliche Stimmung. Laut einer aktuellen Erhebung leuchten in diesem Jahr deutschlandweit rund 17 Milliarden Lämpchen in den Haushalten. Allerdings ist die Weihnachtsbeleuchtung nicht nur schön anzuschauen, sie benötigt auch viel Strom: Mittlerweile verbraucht die weihnachtliche Dekoration hierzulande schätzungsweise 660 Mio. Kilowattstunden, gleichzeitig entstehen Kosten von fast 200 Mio. Euro und Emissionen in Höhe von 390.000 Tonnen CO2. Die Beratungsgesellschaft co2online hat ein paar Tipps parat, mit denen sich Stromverbrauch, Kosten und CO2-Emissionen der Weihnachtsbeleuchtung deutlich senken lassen.

 

1. Tipp: Lichterketten mit Glühlampen ausrangieren
Auch wenn die alten Lichterketten mit kleinen Glühlämpchen noch funktionieren, lohnt es sich, sie gegen LED-Lichterketten auszutauschen. Denn im Vergleich zu den Glühlämpchen sparen LEDs bis zu 95 % Strom. So verbraucht eine herkömmliche Lichterkette mit 100 Glühlampen, die täglich acht Stunden leuchtet, in der Weihnachtszeit 32 Kilowattstunden Strom. Das ergibt Stromkosten von 9,30 Euro – für eine einzige Lichterkette. Eine vergleichbare LED-Lichterkette dagegen, die im Handel ab etwa 10 Euro erhältlich ist, benötigt nur rund 2 Kilowattstunden. Kosten: 58 Cent. Hinzu kommt: LEDs haben im Vergleich zu Glühlampen eine deutlich längere Lebensdauer.
 

Durch ein paar Tricks lassen sich die Stromkosten der Weihnachtsbeleuchtung deutlich reduzieren (Bild: panthermedia.net/Alexandra Buss).


2. Tipp: Zeitschaltuhren nutzen
So schön das Weihnachtswunderland auch ist: Eine 24-Stunden-Dauerbeleuchtung sollte unbedingt vermieden werden, denn sie sorgt nicht nur für hohe Stromkosten, sondern belastet auch das Klima. Der Dauerbetrieb einer Lichterkette mit alten Glühlämpchen schlägt in der Weihnachtszeit mit fast 30 Euro und mehr als 56 Kilogramm CO2 zu Buche. Mit automatischen Zeitschaltuhren, die es auch speziell für den Außenbetrieb gibt, kann man dafür sorgen, dass die weihnachtliche Beleuchtung nicht rund um die Uhr, sondern nur im Dunkeln eingeschaltet ist – zum Beispiel von 7 bis 8 Uhr und von 17 und 22 Uhr. So lassen sich die Stromkosten der Weihnachtsbeleuchtung um 75 % senken.

 

3. Tipp: Solar oder Akkus statt Batterien verwenden
Um ein Lichtermeer ohne Kabel-Chaos zu genießen, greifen viele Verbraucher zu batteriebetriebenen Lichterketten – doch die sind zwar praktisch, aber ebenfalls schlecht für die Umwelt. Wer eine umweltfreundliche Lösung sucht, dem seien für die Außenbeleuchtung solarbetriebene Lichterketten empfohlen, die ab etwa 10 Euro erhältlich sind: Diese laden sich tagsüber auf und beleuchten abends Haus oder Garten, bis zu acht Stunden lang. Und wer sich nicht für solarbetriebene LED-Lichterketten erwärmen mag, hat außerdem die Möglichkeit, seine Weihnachtsbeleuchtung mit Akkus anstelle von Batterien zu betreiben.

 

4. Tipp: Zu Ökostrom wechseln
Sollen die CO2-Emissionen für Weihnachtsbeleuchtung weiter sinken, ist ein Wechsel zu Ökostrom ratsam. Was viele Verbraucher nicht wissen: Häufig ist Ökostrom sogar günstiger als konventioneller Strom. So zeigt ein Vergleich für Berlin: In der Hauptstadt sind selbst teure Ökostromanbieter günstiger als der Grundtarif des lokalen Energieversorgers.

 

Weitere Beiträge zu vielfältigen Themen der Energieeffizienz finden sich auch unter www.energieblogger.net.


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Autor: Tom Küster
Quelle: co2online gGmbH, Berlin



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      1. Tipp: Lichterketten mit Glühlampen ausrangieren
      Auch wenn die alten Lichterketten mit kleinen Glühlämpchen noch funktionieren, lohnt es sich, sie gegen LED-Lichterketten auszutauschen. Denn im Vergleich zu den Glühlämpchen sparen LEDs bis zu 95 % Strom. So verbraucht eine herkömmliche Lichterkette mit 100 Glühlampen, die täglich acht Stunden leuchtet, in der Weihnachtszeit 32 Kilowattstunden Strom. Das ergibt Stromkosten von 9,30 Euro – für eine einzige Lichterkette. Eine vergleichbare LED-Lichterkette dagegen, die im Handel ab etwa 10 Euro erhältlich ist, benötigt nur rund 2 Kilowattstunden. Kosten: 58 Cent. Hinzu kommt: LEDs haben im Vergleich zu Glühlampen eine deutlich längere Lebensdauer.
       

      Durch ein paar Tricks lassen sich die Stromkosten der Weihnachtsbeleuchtung deutlich reduzieren (Bild: panthermedia.net/Alexandra Buss).


      2. Tipp: Zeitschaltuhren nutzen
      So schön das Weihnachtswunderland auch ist: Eine 24-Stunden-Dauerbeleuchtung sollte unbedingt vermieden werden, denn sie sorgt nicht nur für hohe Stromkosten, sondern belastet auch das Klima. Der Dauerbetrieb einer Lichterkette mit alten Glühlämpchen schlägt in der Weihnachtszeit mit fast 30 Euro und mehr als 56 Kilogramm CO2 zu Buche. Mit automatischen Zeitschaltuhren, die es auch speziell für den Außenbetrieb gibt, kann man dafür sorgen, dass die weihnachtliche Beleuchtung nicht rund um die Uhr, sondern nur im Dunkeln eingeschaltet ist – zum Beispiel von 7 bis 8 Uhr und von 17 und 22 Uhr. So lassen sich die Stromkosten der Weihnachtsbeleuchtung um 75 % senken.

       

      3. Tipp: Solar oder Akkus statt Batterien verwenden
      Um ein Lichtermeer ohne Kabel-Chaos zu genießen, greifen viele Verbraucher zu batteriebetriebenen Lichterketten – doch die sind zwar praktisch, aber ebenfalls schlecht für die Umwelt. Wer eine umweltfreundliche Lösung sucht, dem seien für die Außenbeleuchtung solarbetriebene Lichterketten empfohlen, die ab etwa 10 Euro erhältlich sind: Diese laden sich tagsüber auf und beleuchten abends Haus oder Garten, bis zu acht Stunden lang. Und wer sich nicht für solarbetriebene LED-Lichterketten erwärmen mag, hat außerdem die Möglichkeit, seine Weihnachtsbeleuchtung mit Akkus anstelle von Batterien zu betreiben.

       

      4. Tipp: Zu Ökostrom wechseln
      Sollen die CO2-Emissionen für Weihnachtsbeleuchtung weiter sinken, ist ein Wechsel zu Ökostrom ratsam. Was viele Verbraucher nicht wissen: Häufig ist Ökostrom sogar günstiger als konventioneller Strom. So zeigt ein Vergleich für Berlin: In der Hauptstadt sind selbst teure Ökostromanbieter günstiger als der Grundtarif des lokalen Energieversorgers.

       

      Weitere Beiträge zu vielfältigen Themen der Energieeffizienz finden sich auch unter www.energieblogger.net.

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