„Ausmachen macht was aus“ – Computer & Co. effizient nutzen

09. February 2018 | Energiespartipps

Von Computer und Notebook über Monitor und Drucker bis hin zum Router – in den Haushalten ohne elektrische Warmwasserbereitung verbrauchen die Geräte der Informationselektronik gut 14 Prozent des gesamten Stroms. Damit steht das private Arbeitszimmer auf Platz 1 der „Verbrauchsparade“ der Privathaushalte. Doch der Stromverbrauch der Büroausstattung lässt sich durch kleine Verhaltensänderungen und technische Kniffe merklich senken.
 

In den Haushalten ohne elektrische Warmwasserbereitung belegt das private Arbeitszimmer Platz 1 der Verbrauchsparade aller Anwendungsbereiche (Quelle: EnergieAgentur.NRW).


Leerlaufverluste durch Stand-by- und Scheinaus-Betrieb
Am LED-Lämpchen gut zu erkennen: Computer, Monitor und Drucker werden zwar nicht genutzt, verbrauchen aber im Bereitschaftsbetrieb („Stand-by“) weiterhin Strom. Dieser Stand-by-Betrieb kann erhebliche Stromkosten verursachen – insbesondere dann, wenn ein Gerät über längere Zeit ungenutzt bleibt. Viele elektrische Geräte benötigen aber nicht nur im Normal- und im Stand-by-Betrieb, sondern selbst dann noch Strom, wenn sie vermeintlich ausgeschaltet sind („Scheinaus-Betrieb“). Hierzu gehören unter anderem zahlreiche Rechner, Bildschirme und Spielekonsolen.

  • Überprüfen Sie die Energiesparoptionen Ihrer Geräte, und optimieren Sie die Einstellungen bei Bedarf, beispielsweise den automatischen Ruhezustand oder die Helligkeit des PC-Monitors.
     
  • Trennen Sie Geräte wie Computer, Bildschirm und Drucker nach dem Gebrauch komplett vom Stromnetz – beispielsweise durch abschaltbare Steckdosenleisten.
     
  • Ein anderes Mittel, den Stromverbrauch der Geräte zuverlässig auf null zu senken, sind Zeitschaltuhren – die den weiteren Vorteil haben, dass sie die Geräte auch automatisch wieder mit Strom versorgen. Dann sind sie rechtzeitig wieder startklar, ganz ohne Wartezeit.
     
  • Achten Sie schon beim Neukauf auf Geräte mit niedrigem Stromverbrauch und einem echten Ausschalter.
     
  • Der Stand-by-Betrieb kann sich mit wenigen Cents begnügen oder aber etliche Euro pro Jahr kosten. Ermitteln Sie deshalb mit einem Strommessgerät, wie hoch die Leerlaufverluste Ihrer Geräte sind. Hier gilt die Faustregel: 1 Watt Dauerleistung kostet 2,54 € pro Jahr (bei einem Strompreis von 0,29 €/kWh).


„Sie haben es in der Hand“ – Computer und Notebook, Tablet und Smartphone
Beim Neukauf fällt die Wahl des richtigen Rechners bei der Vielfalt der Geräte und Modelle nicht leicht. Bereits die Frage, ob es ein größerer Rechner mit separatem Monitor, ein Notebook oder ein Tablet sein soll, ist häufig eine schwierige Entscheidung.

 

Prinzipiell gilt: Technische Ausstattung und Leistungsfähigkeit eines Rechners wirken sich unmittelbar auf seinen Stromverbrauch aus. Mehr Leistung bedeutet immer auch mehr Verbrauch – und damit höhere Kosten. Je nach Komponenten können Rechner eine Leistungsaufnahme von über 500 Watt haben; durchschnittlich ausgestattete, stromeffiziente Desktop-PCs dagegen kommen mit rund einem Viertel aus.

 

Notebooks überzeugen vor allem durch ihre mobile Unabhängigkeit und ihren geringen Stromverbrauch, denn ihr Innenleben ist besonders energieeffizient: Im Vergleich zu effizienten PCs mit Flachbildschirm reduzieren sie den Stromverbrauch um bis zu 70 %. Ein Rechenbeispiel: Während ein PC mit einer Leistung von 500 Watt jährliche Stromkosten von 52,90 Euro verursacht, schlägt ein Notebook mit einer Leistung von 70 Watt mit nur 7,40 Euro pro Jahr zu Buche (tägliche Nutzungszeit: jeweils 1 Stunde).
 

Notebooks sind im Vergleich zu Desktop-PCs besonders energieeffizient (Bild: Pixabay).

  • Für eine leistungsstarke Ausstattung zahlen Sie gleich mehrfach: zuerst beim Neukauf und dann jedes Jahr bei der Stromrechnung. Also egal, ob Sie sich einen PC oder ein Notebook anschaffen: Geben Sie nur einem energieeffizienten Gerät den Zuschlag.
     
  • Grundsätzlich gilt – beim Neukauf ebenso wie bei der Nutzung: Wenn Sie zwischen mehreren Geräten wählen können, nutzen Sie immer das kleinstmögliche. Tablets sind klein und handlich, über Notebooks bis zu Desktop-PCs steigen nicht nur die Größe und die Rechenleistung, sondern auch der Stromverbrauch.
     
  • Wenn Sie den Rechner in erster Linie für Schreibarbeiten nutzen möchten, genügen die Standard-Komponenten. Dann sind Sie auch mit einem Notebook oder Tablet bestens bedient. Wenn Sie einen großen stationären Monitor benötigen, können Sie ihn auch an ein Notebook anschließen.
     
  • Schließen Sie nicht benötigte Anwendungen, um die Rechenleistung und den Stromverbrauch zu reduzieren.
     
  • Schalten Sie auch die verschiedenen Komponenten je nach Aktivität ein und aus: Beim Sortieren von Urlaubsbildern zum Beispiel können Sie WLAN und Bluetooth oftmals problemlos ausschalten, und beim Smartphone und anderen tragbaren Geräten können Sie das GPS-Modul ausschalten, wenn Sie es nicht benötigen.
     
  • Ziehen Sie nach dem Aufladen eines mobilen Endgeräts das Netzteil wieder aus der Steckdose.

 

Bits und Bytes – Router und Internet
Internet-Router sind für Millionen Haushalte zum digitalen Tor zur Außenwelt geworden: Mittlerweile haben 90 % der Privathaushalte in Deutschland einen Internetanschluss. Unangenehmer Nebeneffekt: In den meisten Haushalten steht der Router rund um die Uhr unter Strom und gehört deshalb zu den teuren „Dauerläufern“.
 

90 Prozent der Privathaushalte in Deutschland haben mittlerweile einen Internetanschluss (Bild: Pixabay).

  • Auch Router verfügen über Energiesparoptionen, beispielsweise einen automatischen Sparmodus. Außerdem lässt sich über das Powermanagement die Leistung der einzelnen Schnittstellen (LAN und WLAN) verringern. Hierbei ist es hilfreich, den Router so in der Wohnung zu positionieren, dass sein Abstand zu den wichtigsten Geräten möglichst kurz ist.
     
  • Schalten Sie Ihren Internet-Router nicht nur während des Urlaubs, sondern – gerne mithilfe einer Zeitschaltuhr – nach Möglichkeit auch über Nacht ab, sofern Sie nachts auf Ihr Festnetztelefon verzichten können: So wird der Router am nächsten Tag automatisch wieder mit Strom versorgt, und das regelmäßige komplette Hochfahren („Rebooten“) des Routers unterstützt sogar sein einwandfreies Funktionieren.
     
  • Schalten Sie an Ihrem Router die nicht benötigten Funktionen ab. Wenn Sie zum Beispiel ein Festnetztelefon nutzen, das über die Telefonbuchse und via Kabelanschluss arbeitet, können Sie in den Router-Einstellungen das DECT-Modul ausschalten. Unbenutzte Funkfrequenzen des WLAN können Sie prinzipiell ebenfalls ausschalten (2,4 oder 5 GHz).
     
  • Läuft bei Ihnen das WLAN rund um die Uhr? Mithilfe der Zeitschaltfunktion in den Router-Einstellungen können Sie das WLAN-Funkmodul sehr komfortabel so einstellen, dass es nur dann in Betrieb ist, wenn Sie es benötigen.


Weniger ist mehr – Monitore und Displays, Drucker und Scanner
In den letzten Jahren haben sich Flachbildschirme wegen ihres schlankeren Designs und der gesunkenen Preise weitgehend durchgesetzt, doch auch ihre Energieeffizienz spricht für die TFT-Monitore.

  • Wenn Sie sich einen neuen Monitor anschaffen, sollten Sie darauf achten, dass er einen Ausschalter besitzt, mit dem der Bildschirm vom Stromnetz getrennt werden kann. Hat der Monitor keinen Ausschalter, verbraucht er auch dann noch Strom, wenn er durch das Herunterfahren des Rechners vermeintlich ausgeschaltet ist.
     
  • Unabhängig von Ihrem Computer können Sie den Bildschirm jederzeit ausschalten. Gönnen Sie deshalb auch dem Monitor eine Pause, wenn Sie Ihre Arbeit am PC oder das Gaming mit der Spielkonsole unterbrechen: Solche „Auszeiten“ schaden weder dem Rechner noch dem Bildschirm. Übrigens ist es vor dem Ausschalten des Monitors nicht erforderlich, Daten zu speichern oder Anwendungen zu schließen.
     
  • Mit den richtigen Energieoptionen können Sie den Monitor auch ganz automatisch ausschalten und den Rechner in einen Sparmodus versetzen – denn wenn die Pausen länger werden, sollten Sie auch den Computer in den Ruhezustand oder in den Standby-Betrieb versetzen.
     
  • Nutzen Sie bei Ihrer Bildschirmarbeit so gut und so oft wie möglich das Tageslicht – allerdings ohne dabei vom Licht oder seinen Reflexionen auf dem Monitor geblendet zu werden. Und wenn es dunkler wird, können Sie auch die Helligkeit des Bildschirms herunterdimmen: Das reduziert den Stromverbrauch deutlich.

Auch die Peripheriegeräte des Computers wie zum Beispiel der Drucker bergen große Stromsparpotenziale (Bild: Pixabay).
Bei Druckern und Scannern lohnt sich ein Blick auf die Leistungsaufnahme im Stand-by ganz besonders: Häufig laufen gerade diese Verbraucher lange im Bereitschaftsmodus und stehen oft stundenlang für den nächsten Druck- oder Scanvorgang bereit – deshalb sind die durch die langen Stand-by-Phasen entstehenden Stromkosten oft höher als die Kosten für die kurzen Arbeitsvorgänge.

  • Auch bei den Peripheriegeräten wie Druckern und Scannern gilt: Wählen Sie möglichst stromeffiziente Geräte. Dazu brauchen Sie nur den Energieverbrauch zum Beispiel der in Frage kommenden Drucker miteinander zu vergleichen – im Normalbetrieb und im Stand-by-Modus.
     
  • Das häufige Ein- und Ausschalten von Druckern ist nicht zu empfehlen. Besser ist es, den Drucker grundsätzlich ausgeschaltet zu lassen: Sammeln Sie Ihre Druckaufträge, schalten Sie den Drucker erst dann ein, wenn Sie ihn wirklich benötigen, und denken Sie beim Ausschalten daran, den Netzstecker zu ziehen.
     
  • Je weniger Sie ausdrucken, desto mehr Energie und Geld sparen Sie. Das Drucken von zwei A4-Seiten eines Dokuments auf eine A4-Seite Druckerpapier reduziert den Verbrauch nennenswert.

Diese und viele weitere Energiespartipps fürs Zuhause finden sich auch in der neu aufgelegten Broschüre „Auszeit“ der EnergieAgentur.NRW.

 

Zahlreiche spannende Beiträge beispielsweise zu vielfältigen Themen der Energieeffizienz finden sich auch unter www.energieblogger.net.


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Autor: Tom Küster



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      In den Haushalten ohne elektrische Warmwasserbereitung belegt das private Arbeitszimmer Platz 1 der Verbrauchsparade aller Anwendungsbereiche (Quelle: EnergieAgentur.NRW).


      Leerlaufverluste durch Stand-by- und Scheinaus-Betrieb
      Am LED-Lämpchen gut zu erkennen: Computer, Monitor und Drucker werden zwar nicht genutzt, verbrauchen aber im Bereitschaftsbetrieb („Stand-by“) weiterhin Strom. Dieser Stand-by-Betrieb kann erhebliche Stromkosten verursachen – insbesondere dann, wenn ein Gerät über längere Zeit ungenutzt bleibt. Viele elektrische Geräte benötigen aber nicht nur im Normal- und im Stand-by-Betrieb, sondern selbst dann noch Strom, wenn sie vermeintlich ausgeschaltet sind („Scheinaus-Betrieb“). Hierzu gehören unter anderem zahlreiche Rechner, Bildschirme und Spielekonsolen.

      • Überprüfen Sie die Energiesparoptionen Ihrer Geräte, und optimieren Sie die Einstellungen bei Bedarf, beispielsweise den automatischen Ruhezustand oder die Helligkeit des PC-Monitors.
         
      • Trennen Sie Geräte wie Computer, Bildschirm und Drucker nach dem Gebrauch komplett vom Stromnetz – beispielsweise durch abschaltbare Steckdosenleisten.
         
      • Ein anderes Mittel, den Stromverbrauch der Geräte zuverlässig auf null zu senken, sind Zeitschaltuhren – die den weiteren Vorteil haben, dass sie die Geräte auch automatisch wieder mit Strom versorgen. Dann sind sie rechtzeitig wieder startklar, ganz ohne Wartezeit.
         
      • Achten Sie schon beim Neukauf auf Geräte mit niedrigem Stromverbrauch und einem echten Ausschalter.
         
      • Der Stand-by-Betrieb kann sich mit wenigen Cents begnügen oder aber etliche Euro pro Jahr kosten. Ermitteln Sie deshalb mit einem Strommessgerät, wie hoch die Leerlaufverluste Ihrer Geräte sind. Hier gilt die Faustregel: 1 Watt Dauerleistung kostet 2,54 € pro Jahr (bei einem Strompreis von 0,29 €/kWh).


      „Sie haben es in der Hand“ – Computer und Notebook, Tablet und Smartphone
      Beim Neukauf fällt die Wahl des richtigen Rechners bei der Vielfalt der Geräte und Modelle nicht leicht. Bereits die Frage, ob es ein größerer Rechner mit separatem Monitor, ein Notebook oder ein Tablet sein soll, ist häufig eine schwierige Entscheidung.

       

      Prinzipiell gilt: Technische Ausstattung und Leistungsfähigkeit eines Rechners wirken sich unmittelbar auf seinen Stromverbrauch aus. Mehr Leistung bedeutet immer auch mehr Verbrauch – und damit höhere Kosten. Je nach Komponenten können Rechner eine Leistungsaufnahme von über 500 Watt haben; durchschnittlich ausgestattete, stromeffiziente Desktop-PCs dagegen kommen mit rund einem Viertel aus.

       

      Notebooks überzeugen vor allem durch ihre mobile Unabhängigkeit und ihren geringen Stromverbrauch, denn ihr Innenleben ist besonders energieeffizient: Im Vergleich zu effizienten PCs mit Flachbildschirm reduzieren sie den Stromverbrauch um bis zu 70 %. Ein Rechenbeispiel: Während ein PC mit einer Leistung von 500 Watt jährliche Stromkosten von 52,90 Euro verursacht, schlägt ein Notebook mit einer Leistung von 70 Watt mit nur 7,40 Euro pro Jahr zu Buche (tägliche Nutzungszeit: jeweils 1 Stunde).
       

      Notebooks sind im Vergleich zu Desktop-PCs besonders energieeffizient (Bild: Pixabay).

      • Für eine leistungsstarke Ausstattung zahlen Sie gleich mehrfach: zuerst beim Neukauf und dann jedes Jahr bei der Stromrechnung. Also egal, ob Sie sich einen PC oder ein Notebook anschaffen: Geben Sie nur einem energieeffizienten Gerät den Zuschlag.
         
      • Grundsätzlich gilt – beim Neukauf ebenso wie bei der Nutzung: Wenn Sie zwischen mehreren Geräten wählen können, nutzen Sie immer das kleinstmögliche. Tablets sind klein und handlich, über Notebooks bis zu Desktop-PCs steigen nicht nur die Größe und die Rechenleistung, sondern auch der Stromverbrauch.
         
      • Wenn Sie den Rechner in erster Linie für Schreibarbeiten nutzen möchten, genügen die Standard-Komponenten. Dann sind Sie auch mit einem Notebook oder Tablet bestens bedient. Wenn Sie einen großen stationären Monitor benötigen, können Sie ihn auch an ein Notebook anschließen.
         
      • Schließen Sie nicht benötigte Anwendungen, um die Rechenleistung und den Stromverbrauch zu reduzieren.
         
      • Schalten Sie auch die verschiedenen Komponenten je nach Aktivität ein und aus: Beim Sortieren von Urlaubsbildern zum Beispiel können Sie WLAN und Bluetooth oftmals problemlos ausschalten, und beim Smartphone und anderen tragbaren Geräten können Sie das GPS-Modul ausschalten, wenn Sie es nicht benötigen.
         
      • Ziehen Sie nach dem Aufladen eines mobilen Endgeräts das Netzteil wieder aus der Steckdose.

       

      Bits und Bytes – Router und Internet
      Internet-Router sind für Millionen Haushalte zum digitalen Tor zur Außenwelt geworden: Mittlerweile haben 90 % der Privathaushalte in Deutschland einen Internetanschluss. Unangenehmer Nebeneffekt: In den meisten Haushalten steht der Router rund um die Uhr unter Strom und gehört deshalb zu den teuren „Dauerläufern“.
       

      90 Prozent der Privathaushalte in Deutschland haben mittlerweile einen Internetanschluss (Bild: Pixabay).

      • Auch Router verfügen über Energiesparoptionen, beispielsweise einen automatischen Sparmodus. Außerdem lässt sich über das Powermanagement die Leistung der einzelnen Schnittstellen (LAN und WLAN) verringern. Hierbei ist es hilfreich, den Router so in der Wohnung zu positionieren, dass sein Abstand zu den wichtigsten Geräten möglichst kurz ist.
         
      • Schalten Sie Ihren Internet-Router nicht nur während des Urlaubs, sondern – gerne mithilfe einer Zeitschaltuhr – nach Möglichkeit auch über Nacht ab, sofern Sie nachts auf Ihr Festnetztelefon verzichten können: So wird der Router am nächsten Tag automatisch wieder mit Strom versorgt, und das regelmäßige komplette Hochfahren („Rebooten“) des Routers unterstützt sogar sein einwandfreies Funktionieren.
         
      • Schalten Sie an Ihrem Router die nicht benötigten Funktionen ab. Wenn Sie zum Beispiel ein Festnetztelefon nutzen, das über die Telefonbuchse und via Kabelanschluss arbeitet, können Sie in den Router-Einstellungen das DECT-Modul ausschalten. Unbenutzte Funkfrequenzen des WLAN können Sie prinzipiell ebenfalls ausschalten (2,4 oder 5 GHz).
         
      • Läuft bei Ihnen das WLAN rund um die Uhr? Mithilfe der Zeitschaltfunktion in den Router-Einstellungen können Sie das WLAN-Funkmodul sehr komfortabel so einstellen, dass es nur dann in Betrieb ist, wenn Sie es benötigen.


      Weniger ist mehr – Monitore und Displays, Drucker und Scanner
      In den letzten Jahren haben sich Flachbildschirme wegen ihres schlankeren Designs und der gesunkenen Preise weitgehend durchgesetzt, doch auch ihre Energieeffizienz spricht für die TFT-Monitore.

      • Wenn Sie sich einen neuen Monitor anschaffen, sollten Sie darauf achten, dass er einen Ausschalter besitzt, mit dem der Bildschirm vom Stromnetz getrennt werden kann. Hat der Monitor keinen Ausschalter, verbraucht er auch dann noch Strom, wenn er durch das Herunterfahren des Rechners vermeintlich ausgeschaltet ist.
         
      • Unabhängig von Ihrem Computer können Sie den Bildschirm jederzeit ausschalten. Gönnen Sie deshalb auch dem Monitor eine Pause, wenn Sie Ihre Arbeit am PC oder das Gaming mit der Spielkonsole unterbrechen: Solche „Auszeiten“ schaden weder dem Rechner noch dem Bildschirm. Übrigens ist es vor dem Ausschalten des Monitors nicht erforderlich, Daten zu speichern oder Anwendungen zu schließen.
         
      • Mit den richtigen Energieoptionen können Sie den Monitor auch ganz automatisch ausschalten und den Rechner in einen Sparmodus versetzen – denn wenn die Pausen länger werden, sollten Sie auch den Computer in den Ruhezustand oder in den Standby-Betrieb versetzen.
         
      • Nutzen Sie bei Ihrer Bildschirmarbeit so gut und so oft wie möglich das Tageslicht – allerdings ohne dabei vom Licht oder seinen Reflexionen auf dem Monitor geblendet zu werden. Und wenn es dunkler wird, können Sie auch die Helligkeit des Bildschirms herunterdimmen: Das reduziert den Stromverbrauch deutlich.

      Auch die Peripheriegeräte des Computers wie zum Beispiel der Drucker bergen große Stromsparpotenziale (Bild: Pixabay).
      Bei Druckern und Scannern lohnt sich ein Blick auf die Leistungsaufnahme im Stand-by ganz besonders: Häufig laufen gerade diese Verbraucher lange im Bereitschaftsmodus und stehen oft stundenlang für den nächsten Druck- oder Scanvorgang bereit – deshalb sind die durch die langen Stand-by-Phasen entstehenden Stromkosten oft höher als die Kosten für die kurzen Arbeitsvorgänge.

      • Auch bei den Peripheriegeräten wie Druckern und Scannern gilt: Wählen Sie möglichst stromeffiziente Geräte. Dazu brauchen Sie nur den Energieverbrauch zum Beispiel der in Frage kommenden Drucker miteinander zu vergleichen – im Normalbetrieb und im Stand-by-Modus.
         
      • Das häufige Ein- und Ausschalten von Druckern ist nicht zu empfehlen. Besser ist es, den Drucker grundsätzlich ausgeschaltet zu lassen: Sammeln Sie Ihre Druckaufträge, schalten Sie den Drucker erst dann ein, wenn Sie ihn wirklich benötigen, und denken Sie beim Ausschalten daran, den Netzstecker zu ziehen.
         
      • Je weniger Sie ausdrucken, desto mehr Energie und Geld sparen Sie. Das Drucken von zwei A4-Seiten eines Dokuments auf eine A4-Seite Druckerpapier reduziert den Verbrauch nennenswert.

      Diese und viele weitere Energiespartipps fürs Zuhause finden sich auch in der neu aufgelegten Broschüre „Auszeit“ der EnergieAgentur.NRW.

       

      Zahlreiche spannende Beiträge beispielsweise zu vielfältigen Themen der Energieeffizienz finden sich auch unter www.energieblogger.net.

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