„Schätzfrage“: Die Teilnehmer tippen die richtige Antwort

27. February 2018 | Seminarmethoden

Die Methode „Schätzfrage“ ist eine sehr kurze interaktive Seminarsequenz und lässt sich in inhaltlicher Hinsicht universell einsetzen: Anstatt beispielsweise eine verblüffende Zahl einfach zu präsentieren, bittet der Referent die Teilnehmer um spontane Schätzungen. Diese mentale Beteiligung führt dazu, dass die Teilnehmer zum Beispiel die Zahl nicht einfach nur hören, sondern eine Verbindung zu dieser Zahl aufbauen, weil sie ihre Schätzungen mit ihr abgleichen – und sie dadurch besser verinnerlichen.

 

Bei genauerem Hinsehen bieten sich Schätzfragen in vielen Seminaren immer wieder an. Damit sich diese Methode jedoch nicht abnutzt, sollte sie im Verlauf eines Seminars nicht allzu häufig eingesetzt werden; andernfalls verpufft der prinzipiell positive Effekt der Methode. Erfahrungsgemäß sollten Schätzfragen bspw. im Verlauf eines Tagesseminars nicht öfter als drei bis vier Mal gestellt werden.

 

Dauer
3-5 Minuten

 

Vorbereitung
Schauen Sie vor dem Seminar Ihre Folien bzw. Unterlagen durch, um zu entscheiden, an welcher Stelle im Seminarverlauf sich eine Schätzfrage am besten anbietet. Wenn Sie in Ihrem Seminar mit Folien arbeiten, empfiehlt es sich, für Ihre Schätzfrage eine zusätzliche Folie anzulegen – und diese Zusatzfolie wegen des nur sehr kurzen Textes durch eine geeignete Illustration aufzuhübschen.
 

Schätzfragen sind zwar nur kurze interaktive Seminarsequenzen, dennoch können sie in besonderer Weise dazu beitragen, die Teilnehmer für ein thematisches Anliegen zu sensibilisieren (Bild: Pixabay).


Erläuterung und Durchführung
Kündigen Sie den Teilnehmern an, dass Sie eine spannende Schätzfrage mitgebracht haben, bevor Sie die Folie mit dieser Frage zeigen. Wenn Sie sicher sind, dass Sie die Aufmerksamkeit der Teilnehmer haben, zeigen Sie die Folie „Schätzfrage“, lesen Sie Ihre Frage laut vor, und bitten Sie die Teilnehmer um spontane Schätzungen. Damit diese Sequenz nicht zu lange dauert, bietet es sich an, ein paar Schritte auf die Gruppe zuzugehen und einzelne Teilnehmer direkt anzusprechen: „Frau Sommerbaum, Herr Ritter, was schätzen Sie?“

 

Sammeln Sie die Schätzungen der Teilnehmer, und lösen Sie Ihre Frage durch die dazugehörige Folie, die zum Beispiel ein Diagramm zeigt, oder auch am Flipchart auf. Lassen Sie die richtige Antwort für ein paar Augenblicke wirken, und loben Sie besonders gute Schätzungen. Beenden Sie diese interaktive Sequenz durch eine kurze Gesprächsrunde, die Sie durch ein paar kurze, zum Teil auch rhetorische Fragen an die Teilnehmer in Gang setzen, wie zum Beispiel: „Damit haben Sie nicht gerechnet, oder?” – „Ist das nicht erstaunlich?“ – „Was kommt Ihnen spontan in den Kopf, wenn Sie diese Zahl hören?“

 

Nutzen
Auch wenn es sich bei Schätzfragen um sehr kurze interaktive Sequenzen handelt, beteiligen Sie die Teilnehmer, anstatt wichtige Zahlen und Fakten nur vorzutragen. Nicht selten führen gut gewählte Schätzfragen zu hörbaren Aha-Erlebnissen der Teilnehmer – weshalb die betreffenden Fakten tendenziell im Kopf bleiben. Und gekonnt gewählte Schätzfragen wecken nicht nur den Sportsgeist der Teilnehmer, sondern können sogar in besonderer Weise dazu beitragen, die Teilnehmer für Ihr thematisches Anliegen zu sensibilisieren (vgl. hierzu die folgenden exemplarischen Beispiele).

 

Beispiel 1: Raumluft- und Empfindungstemperatur
Nicht nur zahlreiche Paare, sondern auch viele Gebäudemanager und Hausmeister können ein Lied davon singen: Verschiedene Menschen empfinden eine bestimmte Raumtemperatur unterschiedlich. Wenn Sie diese Erkenntnis, die in vielen Familien und in Bürogebäuden immer wieder zu leidenschaftlichen Diskussionen führt, für Ihre Teilnehmer erlebbar machen möchten, empfiehlt sich die folgende Frage: „Was schätzen Sie, wie warm ist es im Augenblick in diesem Seminarraum?“ Und mit einem Augenzwinkern: „Eine Kommastelle ist erlaubt.“
 

Wenn der Referent die Teilnehmer bittet, Schätzungen zur aktuellen Raumtemperatur abzugeben, sensibilisiert sie diese Übung für das unterschiedliche individuelle Temperaturempfinden (Bild: Pixabay).


Die Erfahrung zeigt, dass die Schätzungen der Teilnehmer häufig um mehrere Grad Celsius differieren – je nach individuellem Temperaturempfinden. Lösen Sie die Schätzfrage auf, indem Sie die Temperatur mithilfe eines mitgebrachten Digitalthermometers messen – und machen Sie dann den entscheidenden Punkt:

 

„Die Temperatur in diesem Raum beträgt im Augenblick 22,3 Grad Celsius. [kurze Pause, um die Information sacken zu lassen] Der entscheidende Punkt ist für unser Thema aber nicht, welche Temperatur das Thermometer anzeigt. [kurze Pause] Viel wichtiger ist aus meiner Sicht, wie unterschiedlich Sie unsere Raumtemperatur eingeschätzt haben. Damit sind Sie meine Kronzeugen für die wichtige Erkenntnis, wie unterschiedlich unser individuelles Temperaturempfinden ist.“

 

Diese Pointe sitzt und bleibt hängen.

 

Beispiel 2: Abschaltbare Steckdosenleisten in Verwaltungen
Angenommen, Sie möchten den Teilnehmern eines kommunalen Inhouse-Seminars erläutern, wie wichtig es ist, zum Feierabend die abschaltbare Steckdosenleiste an ihrem PC-Arbeitsplatz auszuschalten, um die angeschlossenen Bürogeräte komplett vom Stromnetz zu trennen und teure Leerlaufverluste zu vermeiden. Hier drängen sich ein kleines Zahlenspiel und eine damit verbundene Schätzfrage geradezu auf. (Um sicherzustellen, dass alle Teilnehmer die Frage richtig verstehen, empfiehlt es sich, sie auf eine Folie zu schreiben und zu illustrieren; vgl. die folgende Abbildung.)
 

Um sicherzustellen, dass alle Teilnehmer die Schätzfrage sofort und richtig verstehen, bietet es sich an, sie auf eine eigene Folie zu schreiben (Bild: EnergieAgentur.NRW).


Bei Beispielen wie diesem ist es besonders wichtig, dass die Teilnehmer spontan „aus dem Bauch heraus“ schätzen und nicht anfangen zu rechnen. Sagen Sie das Ihren Teilnehmern, und ermuntern Sie sie, Ihre Schätzwerte möglichst schnell in die Runde zu werfen. Erfahrungsgemäß liegen die Schätzungen der Teilnehmer bei dieser Frage bei bis zu 70 %. Wenn Ihnen keine Zahlen mehr zugerufen werden, gehen Sie zum Flipchart, und lösen Sie die Frage (gerne genüsslich) auf:

 

1 Jahr hat 365 x 24 h = 8.760 h
220 Arbeitstage à 8 h = 1.760 h
1.760 h / 8.760 h = 20,1 %

 

Zelebrieren Sie die Pointe:

 

„Das fühlt sich für viele Menschen zwar anders an, aber selbst eine Vollzeitkraft mit einer 40-Stunden-Woche ist rein rechnerisch nur 20 % der Zeit des Jahres im Büro. Überstunden sind hier zwar nicht eingerechnet; sie werden aber durch Dienstreisen, Weiterbildungen und Arbeitsunfähigkeiten kompensiert.

 

Im Umkehrschluss bedeutet das: Eine Vollzeitkraft ist zu 80 % der Zeit eines Jahres nicht im Büro; wenn jemand eine halbe Stelle hat, beträgt diese Abwesenheitsquote sogar 90 %. [kurze Pause] Sie sehen, wie wichtig es ist, die Bürogeräte zum Feierabend mithilfe der schaltbaren Steckdosenleiste auszuschalten.“

 

Wenn Sie vor dem Seminar mithilfe eines Strommessgeräts ermittelt haben, wie hoch in der betreffenden Verwaltung die Leerlaufverluste eines PC-Arbeitsplatzes im Scheinaus-Betrieb sind, können Sie in Ihrem Seminar im Anschluss an die Schätzfrage ganz konkret aufzeigen, wie viel Strom und Geld die Beschäftigten einsparen, wenn sie ihre abschaltbaren Steckdosenleisten nutzen.

 

Beispiel 3: Informations- und Unterhaltungselektronik in Privathaushalten
Nehmen wir an, Sie möchten in einem Seminar für Endverbraucher zeigen, wie groß der prozentuale Anteil der Informations- und Unterhaltungselektronik am gesamten Stromverbrauch der privaten Haushalte ist – um beispielsweise auch zu unterstreichen, wie groß die Einsparpotenziale der Leerlaufverluste durch Stand-by und Scheinaus-Betrieb in vielen Haushalten immer noch sind.
 

Die 'Verbrauchsparade' der Privathaushalte als komplettes Diagramm – mit dem Arbeitszimmer und dem TV-/Audiobereich auf den ersten beiden Plätzen (Bild: EnergieAgentur.NRW).


Laut der Erhebung „Wo im Haushalt bleibt der Strom?“ der EnergieAgentur.NRW entfallen bei den Ein- bis Fünf-Personen-Haushalten ohne elektrische Warmwasserbereitung durchschnittlich 26,8 % auf die zahlreichen Geräte der Informations- und Unterhaltungselektronik – das ist mehr als ein Viertel. Damit liegen die beiden Anwendungsbereiche „Büro“ und „TV/Audio“ auf den ersten beiden Plätzen der „Verbrauchsparade“ der Privathaushalte (ohne elektrische WWB).

 

In einem solchen Fall empfiehlt es sich, die Folie, die die Aufteilung des Stromverbrauchs auf die einzelnen Anwendungsbereiche der Haushalte aufschlüsselt, nicht sofort als komplettes Diagramm zu zeigen, sondern zunächst ohne die Beschriftung der Balken unterhalb der x-Achse. Die dazugehörige Schätzfrage lautet dann sinngemäß: „Hier sehen Sie die Aufteilung des gesamten Stromverbrauchs der privaten Haushalte ohne elektrische Warmwasserbereitung auf die verschiedenen Verbrauchsbereiche, wie zum Beispiel Licht, Kochen, TV/Audio, Spülen, Waschen, Kühlen und das private Büro. Was schätzen Sie: Welche beiden Bereiche führen diese Verbrauchsparade an?“
 

Bei der separaten Folie für die Schätzfrage fehlt die Beschriftung der Balken an der x-Achse (Bild: EnergieAgentur.NRW).


Erfahrungsgemäß tippen die meisten Teilnehmer auf das Kühlen, das Trocknen, das Waschen und andere Bereiche; nur selten dagegen tippen sie auf das Arbeitszimmer und den TV-/Audiobereich. Wenn Sie dann das Diagramm einschließlich der Beschriftung der Balken zeigen, sitzt die Pointe – und zwar sehr viel besser, als wenn Sie den Teilnehmern sofort das komplette Balkendiagramm zeigen.

 

Rückmeldungen zu Ihren praktischen Erfahrungen mit dieser Seminarmethode im Kommentarfeld unten auf dieser Seite sind herzlich willkommen.


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Autor: Tom Küster



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      Die Methode „Schätzfrage“ ist eine sehr kurze interaktive Seminarsequenz und lässt sich in inhaltlicher Hinsicht universell einsetzen: Anstatt beispielsweise eine verblüffende Zahl einfach zu präsentieren, bittet der Referent die Teilnehmer um spontane Schätzungen. Diese mentale Beteiligung führt dazu, dass die Teilnehmer zum Beispiel die Zahl nicht einfach nur hören, sondern eine Verbindung zu dieser Zahl aufbauen, weil sie ihre Schätzungen mit ihr abgleichen – und sie dadurch besser verinnerlichen.

       

      Bei genauerem Hinsehen bieten sich Schätzfragen in vielen Seminaren immer wieder an. Damit sich diese Methode jedoch nicht abnutzt, sollte sie im Verlauf eines Seminars nicht allzu häufig eingesetzt werden; andernfalls verpufft der prinzipiell positive Effekt der Methode. Erfahrungsgemäß sollten Schätzfragen bspw. im Verlauf eines Tagesseminars nicht öfter als drei bis vier Mal gestellt werden.

       

      Dauer
      3-5 Minuten

       

      Vorbereitung
      Schauen Sie vor dem Seminar Ihre Folien bzw. Unterlagen durch, um zu entscheiden, an welcher Stelle im Seminarverlauf sich eine Schätzfrage am besten anbietet. Wenn Sie in Ihrem Seminar mit Folien arbeiten, empfiehlt es sich, für Ihre Schätzfrage eine zusätzliche Folie anzulegen – und diese Zusatzfolie wegen des nur sehr kurzen Textes durch eine geeignete Illustration aufzuhübschen.
       

      Schätzfragen sind zwar nur kurze interaktive Seminarsequenzen, dennoch können sie in besonderer Weise dazu beitragen, die Teilnehmer für ein thematisches Anliegen zu sensibilisieren (Bild: Pixabay).


      Erläuterung und Durchführung
      Kündigen Sie den Teilnehmern an, dass Sie eine spannende Schätzfrage mitgebracht haben, bevor Sie die Folie mit dieser Frage zeigen. Wenn Sie sicher sind, dass Sie die Aufmerksamkeit der Teilnehmer haben, zeigen Sie die Folie „Schätzfrage“, lesen Sie Ihre Frage laut vor, und bitten Sie die Teilnehmer um spontane Schätzungen. Damit diese Sequenz nicht zu lange dauert, bietet es sich an, ein paar Schritte auf die Gruppe zuzugehen und einzelne Teilnehmer direkt anzusprechen: „Frau Sommerbaum, Herr Ritter, was schätzen Sie?“

       

      Sammeln Sie die Schätzungen der Teilnehmer, und lösen Sie Ihre Frage durch die dazugehörige Folie, die zum Beispiel ein Diagramm zeigt, oder auch am Flipchart auf. Lassen Sie die richtige Antwort für ein paar Augenblicke wirken, und loben Sie besonders gute Schätzungen. Beenden Sie diese interaktive Sequenz durch eine kurze Gesprächsrunde, die Sie durch ein paar kurze, zum Teil auch rhetorische Fragen an die Teilnehmer in Gang setzen, wie zum Beispiel: „Damit haben Sie nicht gerechnet, oder?” – „Ist das nicht erstaunlich?“ – „Was kommt Ihnen spontan in den Kopf, wenn Sie diese Zahl hören?“

       

      Nutzen
      Auch wenn es sich bei Schätzfragen um sehr kurze interaktive Sequenzen handelt, beteiligen Sie die Teilnehmer, anstatt wichtige Zahlen und Fakten nur vorzutragen. Nicht selten führen gut gewählte Schätzfragen zu hörbaren Aha-Erlebnissen der Teilnehmer – weshalb die betreffenden Fakten tendenziell im Kopf bleiben. Und gekonnt gewählte Schätzfragen wecken nicht nur den Sportsgeist der Teilnehmer, sondern können sogar in besonderer Weise dazu beitragen, die Teilnehmer für Ihr thematisches Anliegen zu sensibilisieren (vgl. hierzu die folgenden exemplarischen Beispiele).

       

      Beispiel 1: Raumluft- und Empfindungstemperatur
      Nicht nur zahlreiche Paare, sondern auch viele Gebäudemanager und Hausmeister können ein Lied davon singen: Verschiedene Menschen empfinden eine bestimmte Raumtemperatur unterschiedlich. Wenn Sie diese Erkenntnis, die in vielen Familien und in Bürogebäuden immer wieder zu leidenschaftlichen Diskussionen führt, für Ihre Teilnehmer erlebbar machen möchten, empfiehlt sich die folgende Frage: „Was schätzen Sie, wie warm ist es im Augenblick in diesem Seminarraum?“ Und mit einem Augenzwinkern: „Eine Kommastelle ist erlaubt.“
       

      Wenn der Referent die Teilnehmer bittet, Schätzungen zur aktuellen Raumtemperatur abzugeben, sensibilisiert sie diese Übung für das unterschiedliche individuelle Temperaturempfinden (Bild: Pixabay).


      Die Erfahrung zeigt, dass die Schätzungen der Teilnehmer häufig um mehrere Grad Celsius differieren – je nach individuellem Temperaturempfinden. Lösen Sie die Schätzfrage auf, indem Sie die Temperatur mithilfe eines mitgebrachten Digitalthermometers messen – und machen Sie dann den entscheidenden Punkt:

       

      „Die Temperatur in diesem Raum beträgt im Augenblick 22,3 Grad Celsius. [kurze Pause, um die Information sacken zu lassen] Der entscheidende Punkt ist für unser Thema aber nicht, welche Temperatur das Thermometer anzeigt. [kurze Pause] Viel wichtiger ist aus meiner Sicht, wie unterschiedlich Sie unsere Raumtemperatur eingeschätzt haben. Damit sind Sie meine Kronzeugen für die wichtige Erkenntnis, wie unterschiedlich unser individuelles Temperaturempfinden ist.“

       

      Diese Pointe sitzt und bleibt hängen.

       

      Beispiel 2: Abschaltbare Steckdosenleisten in Verwaltungen
      Angenommen, Sie möchten den Teilnehmern eines kommunalen Inhouse-Seminars erläutern, wie wichtig es ist, zum Feierabend die abschaltbare Steckdosenleiste an ihrem PC-Arbeitsplatz auszuschalten, um die angeschlossenen Bürogeräte komplett vom Stromnetz zu trennen und teure Leerlaufverluste zu vermeiden. Hier drängen sich ein kleines Zahlenspiel und eine damit verbundene Schätzfrage geradezu auf. (Um sicherzustellen, dass alle Teilnehmer die Frage richtig verstehen, empfiehlt es sich, sie auf eine Folie zu schreiben und zu illustrieren; vgl. die folgende Abbildung.)
       

      Um sicherzustellen, dass alle Teilnehmer die Schätzfrage sofort und richtig verstehen, bietet es sich an, sie auf eine eigene Folie zu schreiben (Bild: EnergieAgentur.NRW).


      Bei Beispielen wie diesem ist es besonders wichtig, dass die Teilnehmer spontan „aus dem Bauch heraus“ schätzen und nicht anfangen zu rechnen. Sagen Sie das Ihren Teilnehmern, und ermuntern Sie sie, Ihre Schätzwerte möglichst schnell in die Runde zu werfen. Erfahrungsgemäß liegen die Schätzungen der Teilnehmer bei dieser Frage bei bis zu 70 %. Wenn Ihnen keine Zahlen mehr zugerufen werden, gehen Sie zum Flipchart, und lösen Sie die Frage (gerne genüsslich) auf:

       

      1 Jahr hat 365 x 24 h = 8.760 h
      220 Arbeitstage à 8 h = 1.760 h
      1.760 h / 8.760 h = 20,1 %

       

      Zelebrieren Sie die Pointe:

       

      „Das fühlt sich für viele Menschen zwar anders an, aber selbst eine Vollzeitkraft mit einer 40-Stunden-Woche ist rein rechnerisch nur 20 % der Zeit des Jahres im Büro. Überstunden sind hier zwar nicht eingerechnet; sie werden aber durch Dienstreisen, Weiterbildungen und Arbeitsunfähigkeiten kompensiert.

       

      Im Umkehrschluss bedeutet das: Eine Vollzeitkraft ist zu 80 % der Zeit eines Jahres nicht im Büro; wenn jemand eine halbe Stelle hat, beträgt diese Abwesenheitsquote sogar 90 %. [kurze Pause] Sie sehen, wie wichtig es ist, die Bürogeräte zum Feierabend mithilfe der schaltbaren Steckdosenleiste auszuschalten.“

       

      Wenn Sie vor dem Seminar mithilfe eines Strommessgeräts ermittelt haben, wie hoch in der betreffenden Verwaltung die Leerlaufverluste eines PC-Arbeitsplatzes im Scheinaus-Betrieb sind, können Sie in Ihrem Seminar im Anschluss an die Schätzfrage ganz konkret aufzeigen, wie viel Strom und Geld die Beschäftigten einsparen, wenn sie ihre abschaltbaren Steckdosenleisten nutzen.

       

      Beispiel 3: Informations- und Unterhaltungselektronik in Privathaushalten
      Nehmen wir an, Sie möchten in einem Seminar für Endverbraucher zeigen, wie groß der prozentuale Anteil der Informations- und Unterhaltungselektronik am gesamten Stromverbrauch der privaten Haushalte ist – um beispielsweise auch zu unterstreichen, wie groß die Einsparpotenziale der Leerlaufverluste durch Stand-by und Scheinaus-Betrieb in vielen Haushalten immer noch sind.
       

      Die 'Verbrauchsparade' der Privathaushalte als komplettes Diagramm – mit dem Arbeitszimmer und dem TV-/Audiobereich auf den ersten beiden Plätzen (Bild: EnergieAgentur.NRW).


      Laut der Erhebung „Wo im Haushalt bleibt der Strom?“ der EnergieAgentur.NRW entfallen bei den Ein- bis Fünf-Personen-Haushalten ohne elektrische Warmwasserbereitung durchschnittlich 26,8 % auf die zahlreichen Geräte der Informations- und Unterhaltungselektronik – das ist mehr als ein Viertel. Damit liegen die beiden Anwendungsbereiche „Büro“ und „TV/Audio“ auf den ersten beiden Plätzen der „Verbrauchsparade“ der Privathaushalte (ohne elektrische WWB).

       

      In einem solchen Fall empfiehlt es sich, die Folie, die die Aufteilung des Stromverbrauchs auf die einzelnen Anwendungsbereiche der Haushalte aufschlüsselt, nicht sofort als komplettes Diagramm zu zeigen, sondern zunächst ohne die Beschriftung der Balken unterhalb der x-Achse. Die dazugehörige Schätzfrage lautet dann sinngemäß: „Hier sehen Sie die Aufteilung des gesamten Stromverbrauchs der privaten Haushalte ohne elektrische Warmwasserbereitung auf die verschiedenen Verbrauchsbereiche, wie zum Beispiel Licht, Kochen, TV/Audio, Spülen, Waschen, Kühlen und das private Büro. Was schätzen Sie: Welche beiden Bereiche führen diese Verbrauchsparade an?“
       

      Bei der separaten Folie für die Schätzfrage fehlt die Beschriftung der Balken an der x-Achse (Bild: EnergieAgentur.NRW).


      Erfahrungsgemäß tippen die meisten Teilnehmer auf das Kühlen, das Trocknen, das Waschen und andere Bereiche; nur selten dagegen tippen sie auf das Arbeitszimmer und den TV-/Audiobereich. Wenn Sie dann das Diagramm einschließlich der Beschriftung der Balken zeigen, sitzt die Pointe – und zwar sehr viel besser, als wenn Sie den Teilnehmern sofort das komplette Balkendiagramm zeigen.

       

      Rückmeldungen zu Ihren praktischen Erfahrungen mit dieser Seminarmethode im Kommentarfeld unten auf dieser Seite sind herzlich willkommen.

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werden an einen Server von Google in den USA übertragen und dort gespeichert. Die Informationen werden verwendet, um die Nutzung der Webseite auszuwerten, um Reports über die Webeitenaktivitäten zusammenzustellen und um weitere mit der Webseitennutzung und der Internetnutzung verbundene Dienstleistungen zu Zwecken der Marktforschung und bedarfsgerechten Gestaltung dieser Internetseiten zu erbringen. Auch werden diese Informationen gegebenenfalls an Dritte übertragen, sofern dies gesetzlich vorgeschrieben ist oder soweit Dritte diese Daten im Auftrag verarbeiten. Es wird in keinem Fall Ihre IP-Adresse mit anderen Daten von Google zusammengeführt. Die IP-Adressen werden anonymisiert, so dass eine Zuordnung nicht möglich ist (IP-Masking). 

Sie können die Installation der Cookies durch eine entsprechende Einstellung der Browser-Software verhindern; wir weisen jedoch darauf hin, dass in diesem Fall gegebenenfalls nicht sämtliche Funktionen dieser Webseite vollumfänglich genutzt werden können. 

Sie können darüber hinaus die Erfassung der durch das Cookie erzeugten und auf Ihre Nutzung der Webseite bezogenen Daten (inkl. Ihrer IP-Adresse) sowie die Verarbeitung dieser Daten durch Google verhindern, indem Sie ein  Browser-Add-on herunterladen und installieren.

Alternativ zum Browser-Add-on, insbesondere bei Browsern auf mobilen Endgeräten, können Sie die Erfassung durch Google Analytics zudem verhindern, indem Sie auf diesen Link klicken:

Google Analytics deaktivieren

Es wird ein Opt-out-Cookie gesetzt, das die zukünftige Erfassung Ihrer Daten beim Besuch dieser Webseite verhindert. Der Opt-out-Cookie gilt nur in diesem Browser und nur für unsere Webseite und wird auf Ihrem Gerät abgelegt. Löschen Sie die Cookies in diesem Browser, müssen Sie das Opt-out-Cookie erneut setzen.

Weitere Informationen zum Datenschutz im Zusammenhang mit Google Analytics finden Sie etwa in der Google Analytics-Hilfe.

Google Adwords Conversion Tracking
Um die Nutzung unserer Webseite statistisch zu erfassen und zum Zwecke der Optimierung unserer Webseite für Sie auszuwerten, nutzen wir ferner das Google Conversion Tracking. Dabei wird von Google Adwords ein Cookie (siehe Ziffer 4) auf Ihrem Rechner gesetzt, sofern Sie über eine Google-Anzeige auf unsere Webseite gelangt sind. 

Diese Cookies verlieren nach 30 Tagen ihre Gültigkeit und dienen nicht der persönlichen Identifizierung. Besucht der Nutzer bestimmte Seiten der Webseite des Adwords-Kunden und das Cookie ist noch nicht abgelaufen, können Google und der Kunde erkennen, dass der Nutzer auf die Anzeige geklickt hat und zu dieser Seite weitergeleitet wurde.

Jeder Adwords-Kunde erhält ein anderes Cookie. Cookies können somit nicht über die Webseiten von Adwords-Kunden nachverfolgt werden. Die mithilfe des Conversion-Cookies eingeholten Informationen dienen dazu, Conversion-Statistiken für Adwords-Kunden zu erstellen, die sich für Conversion-Tracking entschieden haben. Die Adwords-Kunden erfahren die Gesamtanzahl der Nutzer, die auf ihre Anzeige geklickt haben und zu einer mit einem Conversion-TrackingTag versehenen Seite weitergeleitet wurden. Sie erhalten jedoch keine Informationen, mit denen sich Nutzer persönlich identifizieren lassen. 

Wenn Sie nicht an dem Tracking-Verfahren teilnehmen möchten, können Sie auch das hierfür erforderliche Setzen eines Cookies ablehnen – etwa per Browser-Einstellung, die das automatische Setzen von Cookies generell deaktiviert. Sie können Cookies für Conversion-Tracking auch deaktivieren, indem Sie Ihren Browser so einstellen, dass Cookies von der Domain „www.googleadservices.com“ blockiert werden. Googles Datenschutzbelehrung zum Conversion-Tracking finden Sie hier: services.google.com/sitestats/de.html.

Doubleclick by Google
DoubleClick ist eine Dienstleistung von Google. DoubleClick verwendet Cookies um für Sie relevante Werbeanzeigen in Ihrem Browser zu präsentieren. Dabei wird dem Browser eine pseudonyme Identifikationsnummer (ID) zugeordnet, um zu überprüfen, welche Anzeigen bereits eingeblendet wurden. 

Die Cookies enthalten keine personenbezogenen Informationen. Die Verwendung der DoubleClick-Cookies ermöglicht Google und seinen Partner-Webseiten lediglich die Schaltung von Anzeigen auf Basis vorheriger Besuche auf unserer oder anderen Webseiten im Internet. Die durch die Cookies erzeugten Informationen werden von Google zur Auswertung an einen Server in den USA übertragen und dort gespeichert. Eine Übertragung der Daten durch Google an Dritte findet nur aufgrund gesetzlicher Vorschriften oder im Rahmen der Auftragsdatenverarbeitung statt. 

Durch die Nutzung unserer Webseiten erklären Sie sich mit der Verarbeitung der Daten durch Google in der zuvor beschriebenen Art und Weise zu dem genannten Zweck einverstanden. Wenn Sie mit der Speicherung von Cookies nicht einverstanden sind, können Sie dies über Ihre Browser-Einstellungen verhindern. Alternativ können Sie unter dem folgenden Link das unter dem Punkt „Erweiterung zur DoubleClick-Deaktivierung“ verfügbare Browser-Plugin herunterladen und installieren: google.com/settings/ads/plugin?hl=de.

Sharing-Funktionen von AddThis
Innerhalb unseres Onlineangebotes wird der Dienst "AddThis" (1595 Spring Hill Rd Suite 300 Vienna, VA 22182, USA) zum Teilen von Inhalten dieses Onlineangebotes innerhalb sozialer Netzwerke eingesetzt (sog. Sharing). AddThis nutzt die personenbezogenen Informationen der Nutzer für die Zurverfügungstellung und das Ausführen der Sharing-Funktionen. Darüber hinaus kann AddThis pseudonyme Informationen der Nutzer zu Marketingzwecken nutzen. Diese Daten werden mithilfe von sog. "Cookie"-Textdateien auf dem Computer der Nutzer gespeichert. Datenschutzerklärung: http://www.addthis.com/privacy, Opt-Out: http://www.addthis.com/privacy/opt-out.


SOCIAL MEDIA

Wir bieten Ihnen auf unserer Webseite die Möglichkeit der Nutzung von sog. „Social Plugins“ der Unternehmen:

  • Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA; Den Link zur Datenschutzerklärung von Facebook finden Sie hier: https://de-de.facebook.com/policy.php
  • „Tweet“-Schaltfläche von Twitter Inc., 795 Folsom St., Suite 600, San Francisco, CA 94107, USA; Den Link zur Datenschutzerklärung von Twitter finden Sie hier:https://twitter.com/de/privacy
  • „Share-Button“ von XING AG, Gänsemarkt 43, 20354 Hamburg, Deutschland. Den Link zur Datenschutzerklärung von XING finden Sie hier: https://privacy.xing.com/de/datenschutz

EINGEBETTETE YOUTUBE-VIDEOS 

Auf einigen unserer Webseiten betten wir Youtube-Videos ein. Betreiber der entsprechenden Plugins ist die YouTube, LLC, 901 Cherry Ave., San Bruno, CA 94066, USA. Wenn Sie eine Seite mit dem YouTube-Plugin besuchen, wird eine Verbindung zu Servern von Youtube hergestellt. Dabei wird Youtube mitgeteilt, welche Seiten Sie besuchen. Wenn Sie in Ihrem Youtube-Account eingeloggt sind, kann Youtube Ihr Surfverhalten Ihnen persönlich zuzuordnen. Dies verhindern Sie, indem Sie sich vorher aus Ihrem Youtube-Account ausloggen.

Wird ein Youtube-Video gestartet, setzt der Anbieter Cookies ein, die Hinweise über das Nutzerverhalten sammeln.

Wer das Speichern von Cookies für das Google-Ad-Programm deaktiviert hat, wird auch beim Anschauen von Youtube-Videos mit keinen solchen Cookies rechnen müssen. Youtube legt aber auch in anderen Cookies nicht-personenbezogene Nutzungsinformationen ab. Möchten Sie dies verhindern, so müssen Sie das Speichern von Cookies im Browser blockieren.

Weitere Informationen zum Datenschutz bei „Youtube“ finden Sie in der Datenschutzerklärung des Anbieters unter: google.de/intl/de/policies/privacy/

Soweit Ihre personenbezogenen Daten anlässlich des Besuchs unserer Webseite verarbeitet werden, stehen Ihnen als „betroffene Person“ im Sinne der DSGVO folgende Rechte zu:

Auskunft
Sie können von uns gemäß Art. 15 DSGVO Auskunft darüber verlangen, ob personenbezogene Daten von Ihnen bei uns verarbeitet werden. Das Auskunftsrecht ist ausgeschlossen, wenn die Daten nur deshalb gespeichert sind, weil sie aufgrund gesetzlicher oder satzungsmäßiger Aufbewahrungsfristen nicht gelöscht werden dürfen oder ausschließlich Zwecken der Datensicherung oder der Datenschutzkontrolle dienen, sofern die Auskunftserteilung einen unverhältnismäßig hohen Aufwand erfordern würde und die Verarbeitung zu anderen Zwecken durch geeignete technische und organisatorische Maßnahmen ausgeschlossen ist. Sofern in Ihrem Fall das Auskunftsrecht nicht ausgeschlossen ist und Ihre personenbezogenen Daten von uns verarbeitet werden, können Sie von uns Auskunft über folgende Informationen verlangen:

Berichtigung und Vervollständigung
Sofern Sie feststellen, dass uns unrichtige personenbezogene Daten von Ihnen vorliegen, können Sie von uns gemäß Art. 16 DSGVO die unverzügliche Berichtigung dieser unrichtigen Daten verlangen. Bei unvollständigen Sie betreffenden personenbezogenen Daten können sie die Vervollständigung verlangen.

Löschung
Sie haben gemäß Art. 17 DSGVO ein Recht auf Löschung („Recht auf Vergessenwerden“), sofern die Verarbeitung nicht zur Ausübung des Rechts auf freie Meinungsäußerung, des Rechts auf Information oder zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung oder zur Wahrnehmung einer Aufgabe, die im öffentlichen Interesse liegt, erforderlich ist und einer der nachstehenden Gründe zutrifft:

Kein Anspruch auf Löschung besteht, wenn die Löschung im Falle rechtmäßiger nicht automatisierter Datenverarbeitung wegen der besonderen Art der Speicherung nicht oder nur mit unverhältnismäßig hohem Aufwand möglich und Ihr Interesse an der Löschung gering ist. In diesem Fall tritt an die Stelle einer Löschung die Einschränkung der Verarbeitung.

Einschränkung der Verarbeitung
Sie können von uns gemäß Art. 18 DSGVO die Einschränkung der Verarbeitung verlangen, wenn einer der nachstehenden Gründe zutrifft:

Einschränkung der Verarbeitung bedeutet, dass die personenbezogenen Daten nur mit Ihrer Einwilligung oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsan­sprüchen oder zum Schutz der Rechte einer anderen natürlichen oder juristischen Person oder aus Gründen eines wichtigen öffentlichen Interesses verarbeitet werden. Bevor wir die Einschränkung aufheben, haben wir die Pflicht, Sie darüber zu unterrichten.

Datenübertragbarkeit
Sie haben gemäß Art. 20 DSGVO ein Recht auf Datenübertragbarkeit, sofern die Verarbeitung auf Ihrer Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 Satz 1 Buchst. a) oder Art. 9 Abs. 2 Buchst. a) DSGVO) oder auf einem Vertrag beruht, dessen Vertragspartei Sie sind und die Verarbeitung mithilfe automatisierter Verfahren erfolgt. Das Recht auf Datenübertragbarkeit beinhaltet in diesem Fall folgende Rechte, sofern hierdurch nicht die Rechte und Freiheiten anderer Personen beeinträchtigt werden: Sie können von uns verlangen, die personenbezogenen Daten, die Sie uns bereit gestellt haben, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format zu erhalten. Sie haben das Recht, diese Daten einem anderen Verantwortlichen ohne Behinderung unserseits zu übermitteln. Soweit technisch machbar, können Sie von uns verlangen, dass wir Ihre personenbezogenen Daten direkt an einen anderen Verantwortlichen übermitteln.

Widerspruch
Sofern die Verarbeitung auf Art. 6 Abs. 1 Satz 1 Buchst. e) DSGVO (Wahrnehmung einer Aufgabe im öffentlichen Interesse oder in Ausübung öffentlicher Gewalt) oder auf Art. 6 Abs. 1 Satz 1 Buchst. f) DSGVO (berechtigtes Interesse des Verantwortlichen oder eines Dritten) beruht, haben Sie gemäß Art. 21 DSGVO das Recht, aus Gründen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit gegen die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten Widerspruch einzulegen. Das gilt auch für ein auf Art. 6 Abs. 1 Satz 1 Buchst. e) oder Buchst. f) DSGVO gestütztes Profiling. Nach Ausübung des Widerspruchsrechts verarbeiten wir Ihre personenbezogenen Daten nicht mehr, es sei denn, wir können zwingende schutzwürdige Gründe für die Verarbeitung nachweisen, die Ihre Interessen, Rechte und Freiheiten überwiegen, oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.

Sie können jederzeit Widerspruch gegen die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten zu Zwecken der Direktwerbung einlegen. Das gilt auch für ein Profiling, das mit einer solchen Direktwerbung in Verbindung steht. Nach Ausübung dieses Widerspruchsrechts werden wir die betreffenden personenbezogenen Daten nicht mehr für Zwecke der Direktwerbung verwenden.

Sie haben die Möglichkeit, den Widerspruch telefonisch, per E-Mail, ggf. per Telefax oder an unsere zu Beginn dieser Datenschutzerklärung aufgeführte Postadresse unseres Unternehmens formlos mitzuteilen.

Widerruf einer Einwilligung
Sie haben gemäß Art. 7 Abs. 3 DSGVO das Recht, eine erteilte Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft zu widerrufen. Der Widerruf der Einwilligung kann telefonisch, per E-Mail, ggf. per Telefax oder an unsere Postadresse formlos mitgeteilt werden. Durch den Widerruf wird die Rechtmäßigkeit der Datenverarbeitung, die aufgrund der Einwilligung bis zum Eingang des Widerrufs erfolgt ist, nicht berührt. Nach Eingang des Widerrufs wird die Datenverarbeitung, die ausschließlich auf Ihrer Einwilligung beruhte, eingestellt.

Beschwerde
Wenn Sie der Ansicht sind, dass die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten rechtswidrig ist, können Sie gemäß Art. 77 DSGVO Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde für den Datenschutz einlegen, die für den Ort Ihres Aufenthaltes oder Arbeitsplatzes oder für den Ort des mutmaßlichen Verstoßes zuständig ist.

DATENSICHERHEIT
Wir verwenden innerhalb des Webseite-Besuchs das verbreitete SSL-Verfahren (Secure Socket Layer) in Verbindung mit der jeweils höchsten Verschlüsselungsstufe, die von Ihrem Browser unterstützt wird. In der Regel handelt es sich dabei um eine 256 Bit Verschlüsselung. Falls Ihr Browser keine 256-Bit Verschlüsselung unterstützt, greifen wir stattdessen auf 128-Bit v3 Technologie zurück. Ob eine einzelne Seite unseres Internetauftrittes verschlüsselt übertragen wird, erkennen Sie an der geschlossenen Darstellung des Schüssel- beziehungsweise Schloss-Symbols in der unteren Statusleiste Ihres Browsers. 

Wir bedienen uns im Übrigen geeigneter technischer und organisatorischer Sicherheitsmaßnahmen, um Ihre Daten gegen zufällige oder vorsätzliche Manipulationen, teilweisen oder vollständigen Verlust, Zerstörung oder gegen den unbefugten Zugriff Dritter zu schützen. Unsere Sicherheitsmaßnahmen werden entsprechend der technologischen Entwicklung fortlaufend verbessert.

STAND UND AKTUALISIERUNG DIESER DATENSCHUTZERKLÄRUNG
Diese Datenschutzerklärung hat den Stand vom 23. Mai 2018. 

Durch die Weiterentwicklung unserer Webseite und Angebote darüber oder aufgrund geänderter gesetzlicher beziehungsweise behördlicher Vorgaben kann es notwendig werden, diese Datenschutzerklärung zu ändern.

Wir erheben, verarbeiten und nutzen die von Ihnen zur Verfügung gestellten personenbezogenen Daten nur für den Zweck der Kommentierung auf dieser Website, es sei denn, dass - wir Sie auf die weitergehenden Zwecke explizit hingewiesen und Sie in eine solche Verwendung eingewilligt haben - die Verarbeitung zu einem Zweck erfolgt, der in direktem Zusammenhang mit dem ursprünglichen Zweck steht, zu dem die personenbezogenen Daten erhoben wurden, - die Verarbeitung auf eine rechtliche Verpflichtung oder behördliche oder gerichtliche Anordnung hin erfolgt, oder - zur Begründung oder zum Schutz rechtlicher Ansprüche oder zur Abwehr von rechtswidrigen Aktivitäten. Ihre personenbezogenen Daten werden wir an Dritte weder verkaufen oder vermarkten noch aus sonstigen Gründen weitergeben.
Ich willige hiermit ein, dass die EnergieAgentur.NRW, Roßstr. 92, 40476 Düsseldorf, meine personenbezogenen Daten zum Zwecke der Kommentierung erheben, verarbeiten und nutzen darf. Mir ist bekannt, dass meine Einwilligung jederzeit für die Zukunft widerruflich ist.

Ich habe die vorgenannten Informationen zum Datenschutz sowie die Datenschutzerklärung , mit dortigen Hinweisen zum Kontaktformular und zur Einwilligung, gelesen und zur Kenntnis genommen.

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