„Heute hier, morgen dort“ – Kreuzfahrten aus Sicht des Klimaschutzes

16. December 2019 | Mobilität

Dominikanische Republik, Aruba, Curacao, Grenada, Barbados, St. Lucia, Guadeloupe, Antigua – wer es mag, kann während eines 14-tägigen Urlaubs auf einem Kreuzfahrtschiff zehn und mehr Destinationen in der Karibik oder anderswo auf den Weltmeeren ansteuern. Das besonders Bequeme daran: Das Hotelzimmer reist immer mit, ebenso wie die Restaurants, Swimming-Pools, Entertainment-Angebote usw. Und weil sinkende Preise eine Kreuzfahrt für immer mehr Menschen erschwinglich machen, ist die Hochseeschifffahrt zu einem umkämpften Massenmarkt geworden. Wer allerdings umweltbewusst oder gar nachhaltig Urlaub machen möchte, sollte seine Kreuzfahrt durch eine CO2-Ausgleichsmaßnahme kompensieren oder gleich ganz auf den Check-in auf einem Ozeanriesen verzichten.

 

Mit einem Kreuzfahrtschiff lässt sich jeden Tag ein anderes Urlaubsziel ansteuern, doch ist das Urlauben auf einem Ozeanriesen alles andere als umweltschonxxxend (Bild: Pixabay).

 

Die Kreuzfahrt, geliebt von jedem siebten Bundesbürger
Nach Angaben des Branchenverbandes CLIA wächst der weltweite Kreuzfahrtmarkt im Vergleich zum globalen Reisemarkt überproportional: 2018 verzeichnete die Branche ein weltweites Wachstum von 6,7 %. Dieser Boom schlägt sich auch in der Anzahl der weltweit kreuzenden Luxusliner nieder: In den nächsten Jahren werden 124 neue Kreuzfahrtschiffe mit einem Ordervolumen von mehr als 69 Milliarden Dollar gebaut. Auch hierzulande erfreuen sich Kreuzfahrten seit Jahren wachsender Beliebtheit: Seit 2007 haben sich die Passagierzahlen im deutschen Markt der Hochsee-Kreuzfahrten verdreifacht, 2018 checkten bereits 2,23 Millionen Bundesbürger auf einem Kreuzfahrtschiff ein.

 

Bemerkenswerte Details hierzu liefert der im Sommer 2018 vom Marktforschungsinstitut Nordlight Research veröffentlichte „Trendmonitor Deutschland“ zum Schwerpunktthema „Reisetrends: Kreuzfahrten in Deutschland 2018“. Demzufolge „lieben“ 14 % der Bundesbürger Kreuzfahrten regelrecht; weitere 20 % waren zumindest neugierig darauf, diese Form des Reisens künftig einmal auszuprobieren. Besonders ausgeprägt ist das Kreuzfahrt-Interesse mit 43 % in der Altersgruppe der 30-49-Jährigen – während es beispielsweise die Generation 50 plus auf „nur“ 28 % bringt. Als mögliche Reiseziele für Kreuzfahrten favorisierten die Befragten vor allem solche Ziele, die mit einem akzeptablen Zeitaufwand im Grunde nur per Flugzeug zu erreichen sind: Mittelamerika bzw. die  Karibik (42 %), Australien und Neuseeland (35 %) sowie Nordeuropa (31 %), gefolgt von Pazifik (29 %) und Nordamerika (28 %).

 

Beliebte Reiserouten von Hochsee-Kreuzfahrten liegen häufig in Übersee und sind daher nur mit dem Flugzeug zu erreichen – was sich ebenfalls in der Umweltbilanz eines Urlaubs auf dem Kreuzfahrtschiff niederschlägt (Bild: Pixabay).

 

Das „Traumschiff“, angetrieben von schwerem Dieselöl
Hochsee-Kreuzfahrtschiffe sind jedoch schwimmende Kleinstädte: Der derzeit größte Luxusliner der Welt, die im Jahr 2018 in Dienst gestellte „Symphony of the Seas“ der Royal Caribbean International, bietet Platz für fast 6.900 Passagiere und eine 2.100-köpfige Besatzung – unterm Strich sind das 9.000 Menschen. Es mag trivial klingen, aber so gigantisch wie die Ozeanriesen sind in fast allen Fällen auch ihre Kohlendioxid-, Feinstaub- und Stickoxid-Emissionen. Denn von sehr wenigen Ausnahmen abgesehen fahren sämtliche Kreuzfahrtschiffe mit umweltschädlichem Schweröl, einem Restprodukt von Erdölraffinerien.

 

Dagegen sind die im Jahr 2018 vom Stapel gelaufene AIDA Nova und die Costa Smeralda, die Ende 2019 getauft werden soll, mit Flüssigerdgas („Liquified Natural Gas“, LNG) unterwegs, einem deutlich schadstoffärmeren Kraftstoff (-20 % CO2, -80 % Stickoxide, -100 % Rußpartikel). Aufgrund dieses alternativen Antriebs bekamen diese beiden Kreuzfahrtschiffe beim Kreuzfahrt-Ranking 2019 des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) in der Kategorie „Luftschadstoffminderung“ als einzige von insgesamt 89 untersuchten Luxuslinern vier grüne Sterne verliehen – das Maximum dessen, was bei diesem Ranking erreicht werden kann, und mit Abstand Platz 1. Zehn weitere Ozeanriesen erhielten in der Bewertung, die der NABU alljährlich vornimmt, zwei grüne Sterne; 16 Kreuzfahrtschiffe bekamen für ihre Luftschadstoffminderung einen grünen Stern.

 

Die übrigen geprüften Schiffe wurden allesamt mit je drei roten und einem gelben Stern oder sogar mit vier roten Sternen bewertet. Und in der 2019 neu eingeführten Bewertungskategorie „Klimabilanz“ erhielt kein einziges der geprüften Kreuzfahrtschiffe auch nur einen grünen Stern.

 

Schwimmende Städte: So gigantisch wie die Luxusliner selbst sind fast ausnahmslos auch ihre Kohlendioxid-, Feinstaub- und Stickoxid-Emissionen (Bild: Pixabay).

 

Treibhausgas-Emissionen: Beispielurlaube im Vergleich
Analysten schätzen den Treibstoffbedarf beispielsweise der „Harmony of the Seas“, dem bis 2018 weltweit größten Luxusliner, auf mindestens 150 Tonnen Schweröl pro Tag. Es ist bemerkenswert, dass mit der norwegischen Hurtigruten ausgerechnet eine Reederei erklärt: „Die täglichen Emissionen eines einzelnen Kreuzfahrtschiffes entsprechen den Emissionen von einer Million Autos.“ Doch wie hoch sind die CO2-Emissionen der Ozeanriesen ganz konkret, das heißt pro Kopf und im Vergleich zu anderen Arten des Reisens?

 

Laut einer Untersuchung des World Wide Fund for Nature (WWF) werden bei einer 7-tägigen Mittelmeer-Kreuzfahrt von etwa 2.500 Kilometern Länge Treibhausgase in Höhe von 1.224 kg CO2-Äquivalenten pro Passagier verursacht, einschließlich Hin- und Rückflug, Unterkunft, Verpflegung und Aktivitäten vor Ort; allein die Unterkunft schlägt mit 439 kg CO2 zu Buche. Damit liegen die Pro-Kopf-Emissionen einer einwöchigen Kreuzfahrt über das Mittelmeer auf demselben Niveau wie die eines zweiwöchigen Strandurlaubs auf Mallorca inklusive Flug, Unterkunft etc. (1.221 kg CO2). Dagegen belastet ein 14-tägiger Familienurlaub auf Rügen (Anreise mit dem Pkw) die Umwelt mit „nur“ 258 kg CO2 pro Person. In der Untersuchung des WWF hatte lediglich der zweiwöchige All-inclusive-Urlaub in Mexiko höhere Pro-Kopf-Emissionen als die 7-tägige Kreuzfahrt – vor allem wegen des sehr langen Hin- und Rückflugs.

 

Die fast ausschließlich schwerölbetriebenen Kreuzfahrtschiffe schlagen auch bei den pro Kopf verursachten Treibhausgas-Emissionen mächtig zu Buche (Bild: Pixabay).

 

Rettung in Sicht? „Klimaneutrale“ Kreuzfahrten
Die breite gesellschaftliche Klimaschutzdebatte und das gewachsene Umweltbewusstsein in der Bevölkerung haben vermutlich dazu beigetragen, dass nun auch Kreuzfahrt-Passagiere ihre Reise durch eine freiwillige finanzielle CO2-Ausgleichszahlung kompensieren können.

 

AIDA Cruises und die Non-Profit-Organisation atmosfair beispielsweise haben ein gemeinsames Klimaschutzprogramm entwickelt, um umweltbewusstere Kreuzfahrten zu ermöglichen. Jeder AIDA-Passagier kann durch einen finanziellen Beitrag Projekte für den Klimaschutz unterstützen; diese Klimaschutzprojekte sparen die durch die Kreuzfahrt bzw. den Hin- und Rückflug verursachte Menge an CO2 an anderer Stelle wieder ein („CO2-Kompensation“). Im Gegenzug engagiert sich das Kreuzfahrtunternehmen für einen möglichst emissionsarmen Betrieb seiner Schiffsflotte – unter anderem durch den Ausbau der Infrastruktur zur Nutzung des Kraftstoffs Flüssiggas (LNG).

 

Doch auch diejenigen, die nicht mit AIDA in See stechen, können ihre Kreuzfahrt kompensieren: So bietet etwa atmosfair auf seiner Webseite ein Online-Tool an, mit dem klimabewusste Passagiere den CO2-Fußabdruck ihres individuellen Kreuzfahrt-Tickets berechnen können; durch eine dementsprechende, steuerlich sogar absetzbare Kompensationszahlung werden auch hier Klimaschutzprojekte unterstützt. Auf der Internetseite des Kompensationsanbieters myclimate ist ein vergleichbares Online-Tool für den CO2-Ausgleich von Kreuzfahrten zu finden.

 

Wer die Kohlendioxid-Emissionen seines Kreuzfahrturlaubs durch eine Ausgleichszahlung kompensiert, kann seinen Urlaub an Bord ohne schlechtes Gewissen genießen – zumindest aus Klimaschutzsicht (Bild: Pixabay).

 

UN-Klimaschutzziel forciert technologische Fortschritte
Langfristig wird sich in der gesamten Kreuzfahrtbranche mit Blick auf den Klimaschutz noch einiges bewegen. Denn bisher war die Schifffahrt ebenso wie der Flugverkehr vom Pariser Abkommen noch ausgenommen worden, da sich die CO2-Emissionen dieser beiden Bereiche nicht einzelnen Ländern zuordnen lassen. Das aber wird sich nun ändern, da die in der UN-Organisation IMO („International Maritime Organization“) zusammengeschlossenen Staaten im Frühjahr 2018 ein historisches Klimaschutzziel verabschiedeten: Bis zum Jahr 2050 sollen die Emissionen auf den Weltmeeren um die Hälfte gesenkt werden (im Vergleich zu 2008). Angesichts dieses ambitionierten Klimaschutzziels für die weltweite Schifffahrt steht die Branche vor tiefgreifenden technologischen Veränderungen.

 

Bei Container- und Kreuzfahrtschiffen setzt die Industrie vor allem auf die Umstellung auf Flüssigerdgas (LNG), das deutlich weniger Emissionen verursacht als das bei den Ozeanriesen sehr verbreitete Schweröl. So nimmt das italienische Kreuzfahrtunternehmen Costa Crociere im Herbst 2019 mit dem neuen Flaggschiff „Costa Smeralda“ seinen ersten LNG-betriebenen Luxusliner in Betrieb. AIDA Cruises will den Anteil seiner mit Flüssigerdgas betriebenen Kreuzfahrtschiffe in den nächsten Jahren ausbauen: Die AIDA Nova soll in den Jahren 2021 und 2023 zwei Schwesterschiffe bekommen; nach den Plänen der Reederei werden 2023 mehr als die Hälfte ihrer Passagiere die Weltmeere auf LNG-betriebenen Schiffen bereisen. Gute Nachrichten kommen auch aus Skandinavien: Die norwegische Reederei Hurtigruten wird bis 2021 sechs ihrer Schiffe auf der klassischen Postschiffroute auf Gas-Hybrid-Antrieb umrüsten (gasbetriebene Motoren plus Batteriepacks); dabei wollen die Norweger auf Flüssigbiogas setzen, das aus den organischen Abfällen der Fischerei- und Forstwirtschaft gewonnen werden soll.

 

Historisches Klimaschutzziel: Bis zum Jahr 2050 sollen die Emissionen der weltweiten Schifffahrt um 50 % gegenüber 2008 gesenkt werden (Bild: Pixabay).

 

In den kommenden Jahren werden weitere Marktkonkurrenten nachziehen: Ab 2020 setzen die Unternehmen Princess Cruises, Carnival Cruise Line und P&O Cruises mit Flüssigerdgas betriebene Kreuzfahrtschiffe ein, ab 2022 außerdem Disney Cruise Line, Royal Caribbean und MSC; TUI Cruises will 2024 das erste Schiff mit LNG-Antrieb in Betrieb nehmen.

 

Doch auch Flüssigerdgas ist ein fossiler Energieträger. Daher bleibt es trotz dieser kurz- und mittelfristigen Bemühungen zahlreicher Reedereien fraglich, ob die sukzessive Umstellung der Antriebstechnik von Kreuzfahrtschiffen auf Flüssigerdgas ausreichen wird, um das anspruchsvolle IMO-Klimaschutzziel einer Halbierung der Emissionen bis 2050 zu erreichen. Deshalb ist davon auszugehen, dass die Kreuzfahrt-Branche langfristig noch völlig andere technologische Lösungen für umweltfreundliche Antriebe entwickeln wird, beispielsweise den Brennstoffzellenantrieb oder den Batteriebetrieb auf Ökostrom-Basis.

 

 

Nachtrag vom 18. Dezember 2019

 

Schifffahrtindustrie plant weltweiten Milliardenfonds zur CO2-Reduzierung

Der Verband Deutscher Reeder (VDR) teilte am 17.12.2019 mit, dass die globale Schifffahrtsindustrie einen weltweiten, nichtstaatlichen Forschungs- und Entwicklungsfonds aufbauen werde, um die Schifffahrt möglichst schnell zu einem kohlenstoff- und treibhausgasfreien Verkehrsträger zu machen. Der angestrebte „International Maritime Research and Development Fonds“ (IMRF) in Höhe von etwa fünf Milliarden US-Dollar soll durch Schifffahrtsunternehmen in aller Welt durch einen verpflichtenden Beitrag von zwei US-Dollar pro Tonne Brennstoff über einen Zeitraum von zehn Jahren finanziert werden. Hierdurch sollen bis zum Beginn der 2030er Jahre kommerziell nutzbare Schiffe ohne Treibhausgas-Emissionen entwickelt werden.

 

Diese Initiative wurde vom internationalen Schifffahrtsverband ICS („International Chamber of Shipping“) präsentiert, zu deren Mitgliedern auch der Verband Deutscher Reeder (VDR) gehört. Laut VDR ist dieser Vorstoß nötig, um die ambitionierten Ziele zur CO2-Reduzierung zu erreichen, auf die sich die Mitgliedsstaaten der UN-Organisation IMO 2018 verständigt haben: Das Reduzierungsziel von 50 % bis zum Jahr 2050 erfordere „den Einsatz neuer, möglichst kohlenstofffreier Treibstoffe, Technologien sowie Antriebssysteme wie etwa grünem Wasserstoff, Ammoniak, Brennstoffzellen, Batterien oder anderen synthetischen, aus regenerativen Energien erzeugten Brennstoffen“.


Offenbar nehmen die Reedereien weltweit langfristig Kurs auf den Klimaschutz.
 

Links
Artikel „Luftverpestung, Ausbeutung, Menschenmassen – Der Kreuzfahrt-Wahnsinn“ auf SPIEGEL online („SPIEGEL+“, 09.08.2019), auch veröffentlicht als Titelbeitrag „Balkonien auf hoher See“ des SPIEGEL, Ausgabe 33/2019, S. 44-53

 

Artikel „Luxury cruise giant emits ten times more air pollution (SOx) than all of Europe’s cars“ von Transport & Environment, der europäischen Dachorganisation nichtstaatlicher Organisationen aus dem nachhaltigen Verkehrsbereich (04.06.2019)

 

Tabelle „Kreuzfahrt-Ranking 2019“ des NABU

 

Web-Tool „Kreuzfahrt kompensieren“ von atmosfair

 

Bericht „Der touristische Klima-Fußabdruck“ des WWF (24 Seiten, 2009)

 

Buch „FAIRreisen - Das Handbuch für alle, die umweltbewusst unterwegs sein wollen“ (oekom verlag, 328 Seiten, 2016; 19,95 €)

 

Buch „Der Kreuzfahrtkomplex. Traumschiff oder Albtraum“ von Wolfgang Gregor (Verlag tredition, 280 Seiten, 2016; 17,90 €)

 

TV-Dokumentation „Uncovered“, Staffel 3, Episode 1 „Kreuzfahrten – Das unbekannte Leben unter Deck“ von Thilo Mischke (27.11.2018)


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Autor: Tom Küster



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Sie haben gemäß Art. 7 Abs. 3 DSGVO das Recht, eine erteilte Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft zu widerrufen. Der Widerruf der Einwilligung kann telefonisch, per E-Mail, ggf. per Telefax oder an unsere Postadresse formlos mitgeteilt werden. Durch den Widerruf wird die Rechtmäßigkeit der Datenverarbeitung, die aufgrund der Einwilligung bis zum Eingang des Widerrufs erfolgt ist, nicht berührt. Nach Eingang des Widerrufs wird die Datenverarbeitung, die ausschließlich auf Ihrer Einwilligung beruhte, eingestellt.

Beschwerde
Wenn Sie der Ansicht sind, dass die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten rechtswidrig ist, können Sie gemäß Art. 77 DSGVO Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde für den Datenschutz einlegen, die für den Ort Ihres Aufenthaltes oder Arbeitsplatzes oder für den Ort des mutmaßlichen Verstoßes zuständig ist.

DATENSICHERHEIT
Wir verwenden innerhalb des Webseite-Besuchs das verbreitete SSL-Verfahren (Secure Socket Layer) in Verbindung mit der jeweils höchsten Verschlüsselungsstufe, die von Ihrem Browser unterstützt wird. In der Regel handelt es sich dabei um eine 256 Bit Verschlüsselung. Falls Ihr Browser keine 256-Bit Verschlüsselung unterstützt, greifen wir stattdessen auf 128-Bit v3 Technologie zurück. Ob eine einzelne Seite unseres Internetauftrittes verschlüsselt übertragen wird, erkennen Sie an der geschlossenen Darstellung des Schüssel- beziehungsweise Schloss-Symbols in der unteren Statusleiste Ihres Browsers. 

Wir bedienen uns im Übrigen geeigneter technischer und organisatorischer Sicherheitsmaßnahmen, um Ihre Daten gegen zufällige oder vorsätzliche Manipulationen, teilweisen oder vollständigen Verlust, Zerstörung oder gegen den unbefugten Zugriff Dritter zu schützen. Unsere Sicherheitsmaßnahmen werden entsprechend der technologischen Entwicklung fortlaufend verbessert.

STAND UND AKTUALISIERUNG DIESER DATENSCHUTZERKLÄRUNG
Diese Datenschutzerklärung hat den Stand vom 23. Mai 2018. 

Durch die Weiterentwicklung unserer Webseite und Angebote darüber oder aufgrund geänderter gesetzlicher beziehungsweise behördlicher Vorgaben kann es notwendig werden, diese Datenschutzerklärung zu ändern.

Wir erheben, verarbeiten und nutzen die von Ihnen zur Verfügung gestellten personenbezogenen Daten nur für den Zweck der Kommentierung auf dieser Website, es sei denn, dass - wir Sie auf die weitergehenden Zwecke explizit hingewiesen und Sie in eine solche Verwendung eingewilligt haben - die Verarbeitung zu einem Zweck erfolgt, der in direktem Zusammenhang mit dem ursprünglichen Zweck steht, zu dem die personenbezogenen Daten erhoben wurden, - die Verarbeitung auf eine rechtliche Verpflichtung oder behördliche oder gerichtliche Anordnung hin erfolgt, oder - zur Begründung oder zum Schutz rechtlicher Ansprüche oder zur Abwehr von rechtswidrigen Aktivitäten. Ihre personenbezogenen Daten werden wir an Dritte weder verkaufen oder vermarkten noch aus sonstigen Gründen weitergeben.
Ich willige hiermit ein, dass die EnergieAgentur.NRW, Roßstr. 92, 40476 Düsseldorf, meine personenbezogenen Daten zum Zwecke der Kommentierung erheben, verarbeiten und nutzen darf. Mir ist bekannt, dass meine Einwilligung jederzeit für die Zukunft widerruflich ist.

Ich habe die vorgenannten Informationen zum Datenschutz sowie die Datenschutzerklärung , mit dortigen Hinweisen zum Kontaktformular und zur Einwilligung, gelesen und zur Kenntnis genommen.

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